Gold: Längste Talfahrt seit 2023
Das Edelmetall erlebt derzeit die längste Verlustserie seit fast zweieinhalb Jahren. Anstatt vom Status als sicherer Hafen im Nahostkonflikt zu profitieren, gerät der Goldpreis zunehmend unter Druck. Verantwortlich dafür ist ein toxischer Mix aus hartnäckiger Inflation, steigenden Ölpreisen und einer restriktiven Geldpolitik auf beiden Seiten des Atlantiks.
Zinswende lässt auf sich warten
Die Europäische Zentralbank (EZB) beließ den Einlagenzins am Donnerstag zwar bei 2,0 Prozent, änderte aber ihren Tonfall merklich. Der Krieg im Nahen Osten treibt den Ölpreis – Brent notiert bereits bei 114 US-Dollar – und schürt neue Inflationsängste. Infolgedessen revidierten die Währungshüter ihre Inflationserwartungen für 2026 nach oben. An den Terminmärkten wird nun sogar über mögliche Zinserhöhungen spekuliert, anstatt auf baldige Senkungen zu hoffen.
Auch die US-Notenbank Fed hält an ihrem restriktiven Kurs fest. Das Tagesgeldzielband verblieb in der jüngsten Sitzung unverändert bei 3,50 bis 3,75 Prozent. Diese Aussicht auf anhaltend hohe Zinsen stärkt den US-Dollar, was Gold für Anleger außerhalb des Dollarraums verteuert und die Nachfrage dämpft.
Wichtige Unterstützungen durchbrochen
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Diese makroökonomischen Gegenwinde hinterlassen tiefe Spuren im Chartbild. Am Donnerstag fiel der Preis für eine Feinunze in London auf bis zu 4.684 US-Dollar. Damit rutschte Gold nicht nur deutlich unter die psychologisch wichtige Marke von 5.000 US-Dollar, sondern durchbrach erstmals seit Februar auch die 50-Tage-Linie. Aktuell testet der Kurs den 100-Tage-Durchschnitt bei 4.700 US-Dollar.
Die Abwärtsspirale erfasst auch andere Edelmetalle. Silber verzeichnete im Tagesverlauf einen noch deutlicheren Rücksetzer und gehörte mit einem Minus von über sechs Prozent zu den größten Verlierern des Tages.
Ausblick und nächste Impulse
Kurzfristig bleibt das Marktumfeld für Edelmetalle angespannt. Fällt der Goldpreis nachhaltig unter das aktuelle Niveau, liegt die nächste charttechnische Auffangzone im Bereich von 4.654 US-Dollar. Neue fundamentale Impulse für die Preisentwicklung liefern am heutigen Nachmittag folgende US-Konjunkturdaten:
- Wöchentliche Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe
- Neue Daten zum US-Immobilienmarkt
- Philly-Fed-Index
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