Shell hat eine ereignisreiche Woche hinter sich. Der Energiekonzern veröffentlichte seinen Jahresbericht 2025, trennte sich für 1,3 Milliarden Dollar vom US-Schnellwechselgeschäft Jiffy Lube und setzte sein Aktienrückkaufprogramm konsequent fort. Die Aktie markierte dabei am Freitag ein neues 52-Wochen-Hoch.

Jiffy Lube geht, die Marken bleiben

Der Verkauf von Jiffy Lube International und dem Franchisebetreiber Premium Velocity Auto an Monomoy Capital Partners ist der auffälligste Schritt der Woche. Das Netzwerk umfasst mehr als 2.000 Service-Center in den USA sowie über 360 Standorte von Premium Velocity Auto in 20 Bundesstaaten.

Shell trennt sich damit vom operativen Geschäft, nicht aber von der Produktbeziehung. Im Rahmen der Transaktion sicherte sich der Konzern eine langfristige Schmierstoffliefervereinbarung mit Monomoy — Jiffy-Lube-Standorte werden also weiterhin Shell-Produkte nutzen. Marken wie Pennzoil, Quaker State und Rotella bleiben vollständig im Konzernbesitz. Der Abschluss des Deals wird für die zweite Jahreshälfte 2026 erwartet, vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen.

Starker Cashflow, hohe Ausschüttungen

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Der Jahresbericht 2025 zeigt ein finanziell solides Bild. Der operative Cashflow lag bei 42,9 Milliarden Dollar. Davon flossen rund 22,4 Milliarden Dollar als Dividenden und Rückkäufe an die Aktionäre zurück — das entspricht etwa 52 Prozent des operativen Cashflows. Die Investitionen beliefen sich auf 20,9 Milliarden Dollar.

Der Umsatz sank im Jahresvergleich um gut sechs Prozent auf 266,9 Milliarden Dollar, während der Gewinn auf 17,8 Milliarden Dollar stieg — ein Plus von knapp elf Prozent. Seit 2022 hat Shell die Strukturkosten um insgesamt 5,1 Milliarden Dollar gesenkt, davon 2,0 Milliarden Dollar allein im vergangenen Jahr.

Für das vierte Quartal 2025 kündigte Shell eine Dividendenerhöhung um vier Prozent sowie ein weiteres Aktienrückkaufprogramm über 3,5 Milliarden Dollar an. Es ist bereits das 17. Quartal in Folge, in dem der Konzern mindestens drei Milliarden Dollar für Rückkäufe aufwendet. Allein am 5. März wurden über eine Million Aktien an einem einzigen Handelstag zurückgekauft und eingezogen.

Den Jahresbericht legt Shell auf der Hauptversammlung am 19. Mai 2026 vor.

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