Übermorgen ist es soweit: Am 26. März legt SFC Energy den geprüften Jahresbericht 2025 vor. Damit werden die vorläufigen Zahlen aus dem Februar erstmals testiert — und der Blick fällt gleichzeitig auf das, was 2026 bringen soll.

Was der Jahresbericht zeigen wird

Das Geschäftsjahr 2025 lief holprig. Mit einem Gesamtumsatz von rund 143,3 Millionen Euro blieb das Unternehmen knapp unter dem Vorjahreswert von 144,8 Millionen Euro. Als Ursachen nennt SFC Energy eine Kombination aus schwacher Konjunktur, Wechselkursgegenwind und Unsicherheiten rund um die US-Zollpolitik. Immerhin: Das vierte Quartal markierte mit 40,6 Millionen Euro die Rückkehr zum Wachstum — und beim bereinigten EBITDA von 16,7 Millionen Euro sowie dem normalisierten EBIT von 8,9 Millionen Euro lagen die Ergebnisse besser als erwartet.

Der Jahresbericht liefert nun den tieferen Einblick in die Kostenstruktur und Bilanz, der über die Umsatz-Headline hinausgeht.

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Prognose mit engem Korridor

Für 2026 stellt SFC Energy einen Umsatz zwischen 150 und 160 Millionen Euro in Aussicht — ein Plus von bis zu zehn Prozent. Beim bereinigten EBITDA liegt die Messlatte bei 20 bis 24 Millionen Euro, beim normalisierten EBIT bei 11 bis 15 Millionen Euro. Bemerkenswert: Die Prognosespannen sind enger gefasst als beim Ausblick für das vergangene Jahr, was auf höhere Planungssicherheit hindeutet.

Als Wachstumstreiber setzt das Unternehmen auf den nordamerikanischen Markt und den Aufbau einer eigenen US-Produktion. Das Verteidigungs- und Sicherheitssegment soll 15 bis 20 Prozent des Umsatzes ausmachen — ein Bereich, der zuletzt stärker als erwartet zulegte. Im Januar sicherte sich SFC Energy einen Rahmenvertrag mit dem polnischen Anbieter Linc Polska über 1,5 Millionen Euro für autonome Überwachungssysteme.

Termine und Chartbild

Die Aktie notiert mit einem RSI von 33,8 im überverkauften Bereich und liegt rund neun Prozent unterhalb ihres 200-Tage-Durchschnitts. Auf Jahressicht hat sie deutlich an Wert verloren, konnte sich aber seit Jahresbeginn um gut elf Prozent erholen.

Nach dem Jahresbericht am 26. März folgen die nächsten Datenpunkte rasch: Die Q1-Quartalsmitteilung erscheint am 15. Mai, die Hauptversammlung ist für den 20. Mai angesetzt. Mitte April präsentiert sich das SDAX-Unternehmen bei den Metzler Small Cap Days. Ob die engeren Prognosespannen und der erhoffte Wegfall der Einmalbelastungen aus 2025 die Marge tatsächlich entlasten, wird spätestens mit den Q1-Zahlen sichtbar.

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