SFC Energy Aktie: Oneberry-Deal vollzogen
Zwei Meldungen an einem Tag, ein klares Signal: SFC Energy hat den Erwerb einer 15-prozentigen Beteiligung an Oneberry Technologies offiziell abgeschlossen. Gleichzeitig steht mit dem geprüften Jahresabschluss am 26. März der nächste wichtige Termin bereits fest.
Oneberry ist ein Singapurer Anbieter KI-gestützter Überwachungs- und Sicherheitssysteme für kritische Infrastruktur, Grenzsicherung und Drohnenabwehr. Das Geschäftsmodell basiert auf langfristigen Serviceverträgen — ein Ansatz, der für stabile Umsätze sorgt und dessen EBITDA-Marge über der des SFC-Konzerns liegt. Bemerkenswert ist zudem eine im Transaktionsdokument verankerte Kaufoption: SFC Energy kann zu einem späteren Zeitpunkt eine Mehrheitsbeteiligung erwerben. Die aktuelle Beteiligung ist damit als Einstieg konzipiert, nicht als Endpunkt.
Soforteffekt: 6,6 Millionen Euro Auftrag
Mit dem Abschluss der Transaktion sicherte sich SFC Energy direkt einen Großauftrag über 6,6 Millionen Euro. Dieser deckt die Nachfrage nach netzunabhängiger Energieversorgung für sicherheitsrelevante Anwendungen in Singapur und Südostasien ab — einem Markt, den geopolitische Spannungen und wachsende Sicherheitsanforderungen antreiben.
Mittelfristig sehen beide Unternehmen erhebliches Wachstumspotenzial: Der gemeinsame Umsatz soll von rund 25 Millionen Euro auf mehr als 100 Millionen Euro steigen. Geplant ist eine Ausweitung des Modells auf Asien, Nordamerika und Europa, kombiniert aus Oneberrys „Security-as-a-Service"- und SFCs „Energy-as-a-Service"-Ansatz.
Jahresabschluss als nächster Gradmesser
Das Geschäftsjahr 2025 verlief für SFC Energy zweigeteilt. Der Gesamtumsatz blieb mit 143,3 Millionen Euro nahezu stabil gegenüber 144,8 Millionen Euro im Vorjahr — belastet durch Auftragsverzögerungen in Indien und die protektionistische US-Zollpolitik. Das vierte Quartal lieferte mit 40,6 Millionen Euro allerdings eine deutliche Erholung.
Für 2026 peilt der Vorstand 150 bis 160 Millionen Euro Umsatz an, das bereinigte EBITDA soll auf 20 bis 24 Millionen Euro steigen. Der Defense-Anteil am Konzernumsatz soll von rund 10 auf 15 bis 20 Prozent wachsen — einschließlich ziviler Sicherheitsanwendungen sollen künftig rund 60 Prozent des Umsatzes auf diesen Bereich entfallen. Der geprüfte Jahresbericht am 26. März wird zeigen, ob die Bilanzstruktur diese Ambitionen trägt — und ob die strategische Neuausrichtung Richtung Verteidigung tatsächlich Fahrt aufgenommen hat.
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