D-Wave Quantum Aktie: Massive Verluste
D-Wave Quantum beendet die Handelswoche mit einem Kursrutsch von knapp 7% auf rund 18 US-Dollar – und das trotz einer vielversprechenden Partnerschaft nur einen Tag zuvor. Bei einem Handelsvolumen von 26,5 Millionen Aktien zeigt sich: Anleger bleiben skeptisch. Die Bewertung und jüngste Insider-Verkäufe wiegen offenbar schwerer als strategische Fortschritte.
Partnerschaft verpufft
Am 19. Februar hatte D-Wave seine Mitgliedschaft im Southeastern Quantum Collaborative (SQC) verkündet. Das Konsortium, zu dem die University of Alabama in Huntsville, Davidson Technologies und IBM gehören, will die Quanteninformatik im Südosten der USA vorantreiben. D-Wave bringt sein Advantage2™-System ein, das bereits in Huntsville stationiert ist.
Die Marktreaktion fiel ernüchternd aus. Statt auf die langfristigen Perspektiven zu setzen, rückten Investoren sofort Bewertungskennzahlen und Transaktionsdaten in den Fokus.
Widersprüchliche Signale
Die Gemengelage bei D-Wave ist komplex. Einerseits stieg Trybe Capital mit 1,9 Millionen Aktien ein – ein Vertrauensbeweis institutioneller Investoren. Andererseits verkauften Insider in den vergangenen 90 Tagen über eine Million Aktien, darunter CEO und CFO. Solche Transaktionen lösen bei Privatanlegern regelmäßig Unbehagen aus.
Die fundamentalen Daten liefern ein ähnlich gemischtes Bild. Im dritten Quartal 2025 verdoppelte D-Wave seinen Umsatz auf 3,7 Millionen Dollar – bei gleichzeitig hohen Verlusten. Das Kurs-Umsatz-Verhältnis liegt deutlich über dem Branchenschnitt. Analysten wie Zacks warnen vor Bewertungsdruck.
Quartalszahlen entscheiden
Am 26. Februar legt D-Wave die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vor. Trotz der aktuellen Schwäche bleibt die Analystenmehrheit konstruktiv. Der Konsens tendiert zu "Moderate Buy", wobei Kursziele von Needham und Mizuho zwischen 46 und 48 Dollar liegen – mehr als das Doppelte des aktuellen Niveaus.
Die Marktkapitalisierung beträgt rund 6,7 Milliarden Dollar. Ob die Bewertung gerechtfertigt ist, hängt davon ab, ob D-Wave den eingeschlagenen Wachstumskurs bestätigen kann. Die kommenden Quartalszahlen werden zeigen, ob die Skepsis berechtigt ist oder ob sich eine Einstiegschance bietet.
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