Die Cybersecurity-Firma SentinelOne steht vor einem wichtigen Quartalsbericht – und das mit einem neuen Finanzchef am Steuer. Der überraschende Wechsel an der Finanzspitze, gepaart mit einer unerwarteten Steuerbelastung in Millionenhöhe, stellt Anleger vor die Frage, wie stabil der Kurs des Unternehmens wirklich ist.

Ein unerwarteter Wechsel an der Spitze

Am 16. Januar trat Finanzchefin Barbara Larson überraschend zurück. Ihr Nachfolger auf interimistischer Basis ist Barry Padgett, bisher Chief Growth Officer des Unternehmens. Dieser Führungswechsel fällt in eine sensible Phase: SentinelOne schließt gerade sein Geschäftsjahr 2026 ab und bereitet die Veröffentlichung der Jahreszahlen vor. Solche Wechsel in der Chefetage, kurz vor wichtigen Finanzterminen, werden von Märkten oft kritisch beäugt, da sie Fragen zur Kontinuität und Strategie aufwerfen können.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei SentinelOne?

Die finanzielle Belastung

Parallel zum Personalwechsel hat SentinelOne eine beträchtliche zusätzliche Steuerlast bekannt gegeben. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet das Unternehmen einen außerplanmäßigen Aufwand von 44 Millionen US-Dollar. Dieser setzt sich aus zwei Komponenten zusammen: 14 Millionen Dollar betreffen die abschließende Bewertung geistigen Eigentums einer israelischen Tochtergesellschaft. Weitere 30 Millionen Dollar resultieren aus der Übernahme des Unternehmens Prompt Security im September 2025 und einer damit verbundenen Vereinbarung mit der israelischen Steuerbehörde. Diese unvorhergesehene Belastung dürfte die bereits unter Druck stehende Profitabilität weiter belasten.

Aktie unter anhaltendem Druck

Die Kombination aus diesen Faktoren trifft auf eine Aktie, die bereits seit Monaten schwächelt. Seit Jahresanfang ist der Wert um über 7 Prozent gefallen, im vergangenen Jahr sogar um mehr als 40 Prozent. Investoren sorgen sich vor allem um die Margenentwicklung und die zurückhaltenden Prognosen des Managements in vergangenen Quartalen. Auch Verkäufe von Aktien durch den CEO im Rahmen eines vorgeplanten Programms im Januar haben die Stimmung nicht verbessert. Die Aktie notiert derzeit nur knapp über ihrem 52-Wochen-Tief.

Die entscheidende Antwort auf viele offene Fragen wird der Quartalsbericht liefern, der das am 31. Januar endende Geschäftsjahr abschließt. Das Unternehmen hatte zuletzt einen Jahresumsatz von rund einer Milliarde Dollar prognostiziert. Ob es diese Marke trotz der neuen Belastungen erreicht und wie das neue Finanzteam die Strategie kommuniziert, wird die Richtung für die kommenden Monate vorgeben.

SentinelOne-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue SentinelOne-Analyse vom 25. Januar liefert die Antwort:

Die neusten SentinelOne-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für SentinelOne-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 25. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

SentinelOne: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...