Porsche AG Aktie: Ernüchternde Enthüllungen!
Der Stuttgarter Sportwagenbauer hat auf seiner Jahrespressekonferenz gestern Zahlen vorgelegt, die das Ausmaß eines schwierigen Jahres deutlich machen. Der operative Gewinn brach 2025 von 5,64 Milliarden auf rund 410 Millionen Euro ein – ein Rückgang, der vor allem auf strategische Weichenstellungen und deren Kosten zurückzuführen ist. Die Aktie notiert heute auf einem 52-Wochen-Tief von 37,44 Euro.
Sonderkosten dominieren das Ergebnis
Hinter dem Gewinneinbruch steckt vor allem ein Bündel an Einmalbelastungen. Der Strategieschwenk zurück zu mehr Verbrennermotoren schlug mit rund 2,4 Milliarden Euro zu Buche, die Abwicklung der Batterie-Tochter mit weiteren 700 Millionen Euro. US-Zölle kamen in ähnlicher Größenordnung hinzu. In der Summe belasteten Sondereffekte von rund 3,9 Milliarden Euro das Ergebnis – bei einem Umsatzrückgang von 9,5 Prozent auf 36,27 Milliarden Euro.
Auch beim Absatz geriet Porsche unter Druck. In China, dem zuletzt wichtigsten Wachstumsmarkt, brachen die Auslieferungen um 26 Prozent auf knapp 42.000 Fahrzeuge ein. Global sanken sie um 10 Prozent. Nordamerika blieb mit rund 86.000 Fahrzeugen weitgehend stabil – ein relativer Lichtblick in einem ansonsten schwachen Jahr.
Die Dividende spiegelt die Ertragslage wider: Der Vorschlag von 1,01 Euro je Vorzugsaktie entspricht einem Rückgang von 56 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Ausblick bleibt hinter Erwartungen zurück
Für 2026 stellt das Management keine Erholungsfantasie in Aussicht. Der prognostizierte Umsatz liegt bei 35 bis 36 Milliarden Euro – damit stagniert das Geschäft bestenfalls. Die erwartete operative Marge von 5,5 bis 7,5 Prozent verfehlt den Analystenkonsens von rund 8 Prozent. Hinzu kommen weitere Einmaleffekte im hohen dreistelligen Millionenbereich, die laut CFO Jochen Breckner aus der laufenden Neuausrichtung resultieren.
Das Programm unter dem neuen CEO Michael Leiters, der Anfang 2026 von McLaren zu Porsche wechselte, trägt den Titel „schlanker, schneller, begehrlicher" – konkret bedeutet das: schlankere Managementstrukturen, Kostensenkungen und eine Erweiterung des Portfolios in margenstärkere Segmente. Erste neue Modelle sollen noch 2026 präsentiert werden, darunter ein rein elektrischer Cayenne.
Ob Leiters den Konzern schnell genug stabilisieren kann, wird sich an den Halbjahreszahlen zeigen – dann wird erkennbar sein, ob die Einmaleffekte tatsächlich auslaufen und die Margenprognose hält.
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