SAP Aktie: Stabilisierte Märkte!
SAP hat ein Problem – aber nicht mit dem Geschäft. Während der Walldorfer Softwarekonzern im dritten Quartal die Erwartungen übertraf und die Cloud-Sparte um 27 Prozent zulegte, stürzt die Aktie ab. Am Freitag markierte das Papier an der NYSE ein neues 52-Wochen-Tief bei 233,22 US-Dollar. Das wirft eine zentrale Frage auf: Warum verkaufen Anleger eine Aktie, die Analysten mit Kurszielen von bis zu 375 Dollar bewerten?
Die wichtigsten Fakten:
- Aktueller Kurs: rund 205 Euro (XETRA) bzw. 233 US-Dollar (NYSE)
- Analysten-Konsens: "Strong Buy" mit durchschnittlichem Kursziel 340,75 Dollar
- Abstand zum Kursziel: über 40 Prozent Aufwärtspotenzial
- Nächster Katalysator: Q4-Zahlen am 29. Januar 2026
Technischer Abverkauf trifft auf starke Fundamentaldaten
Die Diskrepanz zwischen Chart und Zahlen könnte kaum größer sein. SAP notiert deutlich unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 245,69 Dollar und dem 200-Tage-Durchschnitt von 272,87 Dollar. Seit dem Juli-Hoch bei über 313 Dollar hat die Aktie ein Viertel ihres Wertes verloren.
Gleichzeitig präsentierte der Konzern im dritten Quartal überzeugende Ergebnisse: Der Gewinn pro Aktie kletterte um 37 Prozent auf 1,72 Euro, der Cloud-Umsatz legte währungsbereinigt um 27 Prozent zu. Die Nettomarge erreichte 19,4 Prozent, die Eigenkapitalrendite 16,9 Prozent. Die Verschuldungsquote bleibt mit 21 Prozent niedrig.
Wall Street hält an Kaufempfehlungen fest
Das Analystenlager zeigt sich unbeeindruckt vom Kursrückgang. Von 17 bewertenden Instituten sprechen 16 eine Kaufempfehlung aus, lediglich eines rät zum Verkauf. JMP Securities sieht das Papier bei 375 Dollar und vergibt "Market Outperform". Argus bestätigt 320 Dollar mit "Buy"-Rating. UBS und Barclays senkten ihre Kursziele zwar auf 270 Euro, bekräftigen aber ihre positiven Ratings "Buy" und "Overweight".
Institutionelle Investoren nutzen offenbar die Schwäche zum Aufbau von Positionen. First PREMIER Bank stieg im dritten Quartal neu ein, Retirement Wealth Solutions stockte um 246 Prozent auf.
Entscheidung am 29. Januar
Die Veröffentlichung der Q4-Zahlen könnte zum Wendepunkt werden. Analysten erwarten für das Gesamtjahr 2025 einen Gewinn von etwa 6,15 Euro je Aktie. Sollte SAP diese Erwartungen erfüllen oder übertreffen und gleichzeitig einen zuversichtlichen Ausblick für 2026 geben, dürfte die technische Schwäche schnell vergessen sein. Der Markt wird dann konkrete Zahlen haben, um die aktuelle Bewertungslücke zu schließen.
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