Samsung Electronics Aktie: Chipboom bis 2027
Die Speicherchip-Sparte von Samsung Electronics gibt sich optimistisch: Die starke Nachfrage nach Arbeitsspeicher dürfte nicht nur 2026 anhalten, sondern bis mindestens 2027 weitergehen. Das kündigte Song Jai-hyuk, Technologie-Chef der Halbleiterdivision, am Mittwoch auf der Semicon-Messe in Seoul an. Treiber bleibt die künstliche Intelligenz, die immer leistungsfähigere Chips benötigt.
Besonders interessant: Das Feedback zu Samsungs kommender HBM4-Generation – hochbandbreitigen Speicherchips für KI-Anwendungen – sei "sehr zufriedenstellend" ausgefallen, so Song. Damit könnte der südkoreanische Konzern im Wettrennen mit SK Hynix weiter Boden gutmachen.
Verhaltener Handel in Seoul
An der Börse in Seoul zeigte sich die Samsung-Aktie am Dienstag allerdings unbeeindruckt von den positiven Aussichten. Während der Kospi nach seinem Kurssprung vom Vortag noch um 0,5 Prozent zulegen konnte, pendelten die Papiere von Samsung Electronics nur knapp über der Nulllinie. Auch die Aktien des Konkurrenten SK Hynix zeigten sich lustlos und rutschten sogar leicht ins Minus.
Gewinnmitnahmen im späten Handel bremsten die Dynamik zusätzlich. Offenbar hatten Anleger nach dem starken Vortag erst einmal genug. Der Technologiesektor in Asien blieb zwar insgesamt gefragt – in Hongkong legte der Halbleiterhersteller SMIC weitere 0,7 Prozent zu, in Tokio schnellte Softbank um 11 Prozent nach oben. Doch Seoul tanzte aus der Reihe.
KI-Fantasie trifft auf Zurückhaltung
Die verhaltene Reaktion überrascht auf den ersten Blick. Immerhin hatte sich in den USA das KI-Segment am Vortag erholt, getrieben von starken Quartalszahlen bei Palantir. Auch in Taiwan wartete TSMC nach Handelsschluss mit soliden Erstquartalszahlen auf. Die Chipbranche steht eigentlich im Rampenlicht.
Doch bei Samsung scheinen Investoren noch auf konkretere Signale zu warten. Die Ankündigung einer anhaltend robusten Nachfrage bis 2027 klingt vielversprechend, doch wie schlägt sich das in den kommenden Quartalsergebnissen nieder? Zudem bleibt der Wettbewerb im HBM-Segment hart – SK Hynix gilt hier als führend, Samsung muss erst noch beweisen, dass die neue HBM4-Generation die Lücke schließen kann.
Die nächsten Wochen dürften zeigen, ob die Zurückhaltung berechtigt ist oder ob Samsung mit seinen Zukunftswetten auf KI-Chips die Börse doch noch überzeugen kann.
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