Technologischer Fortschritt trifft auf brutale Marktrealität. Während das Netzwerk schneller und effizienter wird, nähert sich der Kurs einem gefährlichen Abgrund. Anleger stehen vor einem Paradoxon: Warum flüchten Großinvestoren trotz fundamentaler Upgrades?

Am heutigen Mittwoch präsentiert Cardano ein widersprüchliches Bild. Auf der einen Seite melden Entwickler Effizienzsteigerungen, auf der anderen Seite steht die Bewertung massiv unter Druck. Der Kurs ist auf 0,2640 US-Dollar gefallen und hat damit rund 80 Prozent seit den Hochs vom Dezember 2024 eingebüßt. Diese Marke gilt als entscheidende Unterstützung, deren Bruch den mittelfristigen Trend besiegeln könnte.

Technischer Ausbau verpufft

Das Ökosystem entwickelt sich weiter, doch der Markt honoriert dies derzeit nicht. Ein umfassendes Mainnet-Upgrade sorgte zuletzt für eine 30-prozentige Steigerung der Synchronisationsgeschwindigkeit. Ziel ist es, die Hürden für Node-Betreiber zu senken und den Durchsatz zu erhöhen.

Parallel dazu bereitet sich das Netzwerk auf den Start von "Midnight" vor. Diese Sidechain soll Datenschutzfunktionen in die Infrastruktur integrieren. Trotz dieser fundamentalen Verbesserungen bleibt die Nachfrage ausbleibend, was die Divergenz zwischen technischer Entwicklung und Preisgestaltung verdeutlicht.

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Institutionelle Enttäuschung

Die Hoffnung auf frisches Kapital durch institutionelle Anleger erhielt kürzlich einen Dämpfer. Die Einführung von ADA-Futures an der Chicago Mercantile Exchange (CME) – oft ein Meilenstein für die Akzeptanz – löste keine Kaufwelle aus. Stattdessen reagierten Marktteilnehmer mit einem klassischen "Sell-the-News"-Abverkauf, der den Kurs um drei Prozent drückte.

Auch im breiteren Kontext scheint Cardano ins Hintertreffen zu geraten. Zwar hält Goldman Sachs Krypto-Assets im Wert von 2,36 Milliarden US-Dollar, doch diese Positionen konzentrieren sich auf Bitcoin, Ethereum, XRP und Solana. Der Wettbewerbsdruck im Kampf um institutionelle Gelder nimmt spürbar zu.

Wale werfen Ballast ab

On-Chain-Daten untermauern die prekäre Lage. Sogenannte "Wale" – Investoren mit großen Beständen – haben seit vergangenem Freitag netto zwischen 170 und 180 Millionen ADA-Token verkauft. Dieser massive Abfluss erstickt Erholungsversuche im Keim und erhöht das Angebot am Markt drastisch.

Die Stimmung unter den verbliebenen Haltern ist entsprechend angespannt. Nur noch acht Prozent aller zirkulierenden Coins befinden sich aktuell im Plus – ein Absturz von 33 Prozent im Januar. Zwar signalisiert der RSI mit einem Wert von 28 eine überverkaufte Situation, doch solange die Marke von 0,26 US-Dollar nicht verteidigt wird, droht eine weitere Kapitulationswelle durch frustrierte Anleger.

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