Goldman Sachs sieht im europäischen Versorgungssektor einen „Ertrags-Superzyklus" heraufziehen — und RWE steht dabei ganz oben auf der Favoritenliste. Der Essener Energiekonzern profitiert gleich von mehreren positiven Entwicklungen auf einmal.

Zwei Banken, zwei Kurszielerhöhungen

Goldman Sachs hat das Kursziel heute von 63,00 auf 63,50 Euro angehoben und die Kaufempfehlung bestätigt. Analyst Alberto Gandolfi verweist auf den steigenden Strombedarf durch Elektrifizierung und den massiven Ausbau von KI-Rechenzentren als zentrale Treiber. Die DZ Bank zieht nach: Sie hebt ihren fairen Wert von 63,00 auf 65,00 Euro und sieht damit beim aktuellen Kursniveau ein Aufwärtspotenzial von rund 18 Prozent. Goldman Sachs erwartet zudem ein jährliches Wachstum der Stromnachfrage von 1,5 bis 2 Prozent bis 2028 — RWE gilt dabei als bevorzugter Versorger, der durch sein Portfolio aus erneuerbaren Energien und gesicherter Erzeugung besonders gut positioniert ist.

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Rückkaufprogramm und juristisches Aufräumen

Neben den Analystenurteilen sorgen operative Fortschritte für Rückenwind. In der Handelswoche vom 16. bis 20. März erwarb RWE über Xetra insgesamt 360.932 eigene Aktien zu Durchschnittspreisen zwischen 57,21 und 58,18 Euro. Seit Start der dritten Tranche im Dezember 2025 wurden bereits über 6 Millionen Anteile zurückgekauft.

Zusätzlich sind Klagen deutscher Stadtwerke gegen den Asset-Tausch zwischen RWE und E.ON vor dem Europäischen Gerichtshof endgültig gescheitert. Damit fallen langjährige Rechtsunsicherheiten über die Marktstruktur weg — ein Signal, das institutionelle Investoren schätzen dürften.

Seit Jahresbeginn hat die Aktie rund 17 Prozent zugelegt. Das 52-Wochen-Tief von 8. April 2025 liegt mit 31,19 Euro weit zurück. Ob das Kursziel von 65 Euro erreichbar ist, hängt nun wesentlich davon ab, wie schnell sich die prognostizierte Stromnachfrage tatsächlich in den Zahlen niederschlägt — die nächsten Quartalsergebnisse werden erste Antworten liefern.

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