Der Essener Energiekonzern startet fulminant ins neue Börsenjahr. Die Aktie schoss in der ersten Januarwoche auf das höchste Niveau seit fünf Jahren – angetrieben von stabilen Energiepreisen und einer strategischen Neuausrichtung, die bei institutionellen Anlegern für Aufsehen sorgt.

Die wichtigsten Fakten im Überblick

  • Starker Wochenabschluss: Schlusskurs bei 46,91 Euro (+3,65% am Freitag)
  • Deutliche Outperformance: RWE legt zu, während der DAX nur marginal steigt
  • Strategischer Schwenk: Fokus auf Rechenzentren-Geschäft
  • CEO-Prognose: Sinkende Stromkosten für 2026 erwartet

Krebber sieht Entspannung am Strommarkt

Konzernchef Markus Krebber liefert den Investoren gleich mehrere positive Signale. Seine Prognose für 2026: Die Strompreise für Endkunden werden sinken. Verantwortlich dafür sind niedrigere Netzentgelte durch staatliche Zuschüsse und beruhigte Großhandelsmärkte. Zudem sieht Krebber die Versorgungssicherheit durch gut gefüllte Gasspeicher und neue LNG-Terminals als gewährleistet an.

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Diese Rahmenbedingungen schaffen Planungssicherheit – ein Faktor, den die Märkte mit einem Kurssprung honorierten. Das gestiegene Handelsvolumen deutet auf zunehmendes Interesse institutioneller Anleger hin.

Rechenzentren als neues Standbein

Der entscheidende Kurstreiber liegt jedoch in der strategischen Neuausrichtung. RWE plant einen massiven Ausbau des Geschäfts mit Rechenzentren. Der enorme Energiebedarf von KI-Infrastruktur bietet dem Konzern die Chance, langfristige Stromlieferverträge abzuschließen und damit stabile Cashflows zu generieren – eine direkte Antwort auf sinkende Margen in der klassischen Stromerzeugung.

Parallel erhöht das Management den Druck auf die Politik. Um den anvisierten Kohleausstieg bis 2030 zu realisieren, fordert RWE die sofortige Ausschreibung neuer, wasserstofffähiger Gaskraftwerke. Diese sollen als Backup-Kapazitäten die Volatilität der erneuerbaren Energien ausgleichen.

Charttechnisch im Aufwind

Der Durchbruch über die 46-Euro-Marke generierte ein klares Kaufsignal. Mit aktuell 46,81 Euro notiert die Aktie deutlich über ihrem 50-Tage-Durchschnitt und festigt damit die technische Stärke. Die Marktkapitalisierung liegt komfortabel oberhalb der 30-Milliarden-Euro-Schwelle. Entscheidend wird nun, ob das Papier das erreichte Niveau in den kommenden Handelstagen verteidigen kann.

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