Die RWE-Aktie bleibt weiter im Blickfeld der Anleger. Nach einem neuen Jahreshoch im Dezember 2024 folgte eine mustergültige Korrektur. Am 21. Dezember wurde die Aufwärtsbewegung noch als vielversprechend eingestuft. Doch was bewegt den Energieriesen aktuell wirklich? Die Antwort liegt in den Aussagen von RWE-Chef Markus Krebber zu den kommenden Energiepreisen.

Spürbare Entlastung für Verbraucher in Sicht

Krebber erwartet für 2026 deutlich sinkende Stromkosten. Der Haupttreiber: geringere Netzentgelte, die vom Staat bezuschusst werden. Die Großhandelspreise beim Strom zeigen sich stabil, sodass viele Kunden unterm Strich spürbar weniger zahlen werden. Nach Berechnungen des Vergleichsportals Verivox führen die reduzierten Stromnetzgebühren allein in diesem Jahr für einen Haushalt mit 4.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch zu einer Ersparnis von 77 Euro brutto.

Mittelfristig rechnet der RWE-Chef mit stabilen Preisen. Während die Stromerzeugung günstiger wird, steigen zwar die Netzentgelte – doch die staatliche Unterstützung gleicht dies aus. Für RWE als Großkundenversorger bedeutet das: planbare Rahmenbedingungen und potenziell verbesserte Margen.

Gaspreise im Sinkflug – RWE profitiert doppelt

Auch bei den Gaspreisen sieht Krebber Entspannung voraus. In den nächsten zwei Jahren dürfte RWE von fallenden Preisen profitieren. Grund dafür ist ein wachsendes Angebot an Flüssiggas (LNG) auf dem Weltmarkt. Da RWE einen Teil seines Stroms in Gaskraftwerken erzeugt, wirken sich sinkende Beschaffungskosten direkt positiv auf die Ertragslage aus.

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Gleichzeitig hält der Konzernchef die Gasversorgung in diesem Winter für gesichert – zumindest bei normalen Temperaturen. Die Lieferwege seien stabil. Allerdings warnt er: Das Energiesystem sei auf Kante genäht. Bei extremer Kälte oder Lieferausfällen könnte es eng werden. Deshalb fordert Krebber den weiteren Ausbau der LNG-Terminals.

Politische Weichenstellung für neue Gaskraftwerke gefordert

Was braucht RWE noch für die kommenden Jahre? Klare politische Entscheidungen. Der Konzern drängt auf den Bau neuer Gaskraftwerke, um den geplanten Kohleausstieg bis 2030 abzusichern. Ohne diese Kraftwerke droht eine Versorgungslücke. Die Forderung zeigt: RWE will langfristig planbar investieren – und braucht dafür verlässliche Rahmenbedingungen aus Berlin.

Die Kombination aus sinkenden Energiekosten, stabilen Marktbedingungen und strategischen Investitionsplänen könnte dem Energieriesen weiteren Rückenwind verschaffen. Bleibt die Frage: Setzt die Aktie nach der Dezember-Korrektur zu einem neuen Höhenflug an?

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