RWE Aktie: Kraftvoller Jahresauftakt
Besser hätte das Börsenjahr 2026 für den Essener Energieversorger kaum beginnen können. Beflügelt von einer frischen Kaufempfehlung und dem Abschluss einer wichtigen strategischen Transaktion legten die Papiere am Freitag spürbar zu. Doch reicht dieser Schwung aus, um die jüngste Korrektur vom Dezember-Hoch nachhaltig zu beenden?
- Schlusskurs Freitag: 46,91 €
- Tagesveränderung: +3,65 %
- 12-Monats-Performance: +58,69 %
Deutsche Bank sieht Potenzial
Treibende Kraft hinter dem jüngsten Kursanstieg ist unter anderem eine positive Einschätzung der Deutschen Bank. Die Analysten haben die Bewertung der RWE-Aktie mit einer Kaufempfehlung wieder aufgenommen und ein Kursziel von 50 Euro ausgerufen. Dies impliziert vom aktuellen Niveau aus weiteres Aufwärtspotenzial.
Die Einschätzung deckt sich mit dem breiteren Marktbild. Auch US-Banken wie Morgan Stanley (Kursziel 55 Euro) und JPMorgan (Kursziel 51 Euro) raten zum Übergewichten der Position. Der Konsens ist deutlich: Die Mehrheit der Experten traut dem Titel eine Fortsetzung der Rallye zu, die den Kurs auf Sicht von zwölf Monaten bereits um fast 60 Prozent nach oben getrieben hat.
Strategische Meilensteine erreicht
Neben den Analystenstimmen stützen fundamentale Entwicklungen die Stimmung. RWE meldete den erfolgreichen Abschluss der Transaktion mit dem US-Investor Apollo Global Management. Der Einstieg von Apollo dient der Finanzierung des kostspieligen Ausbaus der Übertragungsnetze. Für Anleger bedeutet dies: RWE sichert sich finanzielle Flexibilität für Investitionen, ohne die Bilanz übermäßig zu belasten.
Zusätzlich sorgt das laufende Aktienrückkaufprogramm für eine Stabilisierung des Kurses. Zwischen dem 22. und 26. Dezember erwarb der Konzern weitere Anteile zu einem Durchschnittskurs von rund 44 Euro. Solche Maßnahmen werden am Markt oft als Vertrauensbeweis des Managements in die eigene Geschäftsentwicklung gewertet.
Charttechnik: Wichtige Marken zurückerobert
Mit dem Anstieg von 3,65 Prozent am Freitag konnte sich die Aktie deutlich von ihrem 50-Tage-Durchschnitt (44,39 Euro) absetzen. Dies gilt charttechnisch als positives Signal für den kurz- bis mittelfristigen Trend.
Dennoch bleibt Arbeit für die Bullen: Mit aktuell 46,91 Euro notiert das Papier noch immer gut 12 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 53,42 Euro, das erst am 24. Dezember 2025 markiert wurde. Die Volatilität bleibt mit annualisierten 74 Prozent hoch, was auf weiterhin schwankungsanfällige Notierungen hindeutet.
Der nächste entscheidende Impuls für die weitere Richtung dürfte am 12. März 2026 erfolgen, wenn RWE den Jahresbericht für 2025 vorlegt und im Rahmen der Analystenkonferenz den Ausblick für das laufende Jahr konkretisiert.
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