Zwei führende Investmentbanken heben ihre Kursziele für RWE innerhalb weniger Stunden massiv an – und landen beim identischen Wert von 58 Euro. Was steckt hinter dieser bemerkenswerten Einigkeit? Die Antwort liegt in einer Kombination aus strategischen Erfolgen, milliardenschweren Investitionen und einer konsequenten Transformation, die selbst skeptische Beobachter überzeugt.

Die wichtigsten Fakten:
- RBC Capital hebt Kursziel von 44 auf 58 Euro (Rating: Outperform)
- Berenberg Bank zieht nach: von 42 auf 58 Euro
- Investitionsvolumen bis 2030: 35 Milliarden Euro
- Ziel: Ergebnis je Aktie bis 2030 auf 4 Euro verdoppeln
- Aktienrückkäufe laufen planmäßig (über 400.000 Anteile in einer Woche)

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Warum Analysten jetzt umdenken

Alexander Wheeler von RBC Capital begründet seinen optimistischen Schritt mit der erfolgreichen Strategieumsetzung und dem starken Jahresauftakt. Andrew Fisher von Berenberg hebt besonders die langfristige Ertragskraft hervor. Die geplanten 35 Milliarden Euro bis 2030 seien gut allokiert und untermauerten das ambitionierte Ziel, das Ergebnis je Aktie zu verdoppeln.

Die Analysten-Offensive kommt nicht von ungefähr: In der Vorwoche hatte RWE Supply & Trading einen 20-Jahres-Vertrag mit Texas LNG Brownsville über jährlich eine Million Tonnen Flüssigerdgas fixiert. Zusätzlichen Rückenwind liefert der Erfolg bei der britischen Offshore-Wind-Auktion (Allocation Round 7), wo sich der Essener Konzern als einer der größten Gewinner durchsetzte.

Transformation nimmt Fahrt auf

Die fundamentalen Weichenstellungen bestätigen, dass RWE seine Transformation zum "Green Supermajor" konsequent vorantreibt, ohne die Versorgungssicherheit zu vernachlässigen. Der kürzlich gestartete Bau des "HeideHub" in Schleswig-Holstein demonstriert, dass die Projektpipeline planmäßig abgearbeitet wird. Selbst juristische Störfeuer, wie die eingereichte Klimaklage pakistanischer Landwirte, stufen Marktbeobachter als wenig kursrelevant ein.

Charttechnik im Fokus

Ein nachhaltiger Ausbruch über die Marke von 52 Euro könnte den Weg in Richtung der neuen Analystenziele freimachen. Fundamental bleibt die Stimmung positiv, solange die Energiepreise stabil bleiben und die Projektpipeline wie geplant umgesetzt wird.

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