Geopolitische Spannungen und ein kletternder Ölpreis setzen den zivilen Luftfahrtsektor unter Druck. Davon bleibt auch Rolls-Royce nicht verschont. Obwohl der Triebwerkshersteller operativ mit neuen Aufträgen und Millioneninvestitionen punktet, reagieren Anleger zunehmend nervös auf die makroökonomischen Risiken.

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Der Ausverkauf am breiten Markt hat das Papier am Freitag spürbar nach unten gezogen. Verantwortlich dafür ist vor allem der Preis für die Ölsorte Brent, der wieder die Marke von 110 US-Dollar überschritten hat. Für Rolls-Royce birgt das ein konkretes Risiko: Steigende Treibstoffkosten zwingen Fluggesellschaften oft zu Einsparungen bei den Flugstunden. Das wiederum gefährdet die lukrativen, nach Flugzeit abgerechneten Wartungsverträge der Briten. Technisch hat sich das Bild durch den jüngsten Rücksetzer auf 12,72 Euro eingetrübt, da der Kurs damit die viel beachtete 200-Tage-Linie nach unten durchbrochen hat.

Operative Lichtblicke

Abseits der Börsenturbulenzen treibt das Management das Tagesgeschäft weiter voran. Erst am Donnerstag sicherte sich die Sparte Power Systems einen neuen Verteidigungsauftrag. Parallel dazu fließen 19,3 Millionen Britische Pfund in eine moderne Fertigungsstätte für Turbinenschaufeln in Rotherham. Das Projekt, das auch durch regionale Fördergelder unterstützt wird, soll die Produktion der nächsten Triebwerksgeneration absichern und die Effizienz am heimischen Standort erhöhen.

Milliarden für Aktionäre

Finanziell sieht sich der Konzern für das laufende Jahr gut gerüstet. Das Management peilt für 2026 einen bereinigten operativen Gewinn von 4,0 bis 4,2 Milliarden Pfund an. Um die Kapitalstruktur zu optimieren, läuft zudem ein umfangreiches Aktienrückkaufprogramm. Bis Jahresende sollen bis zu 2,5 Milliarden Pfund über Markttransaktionen an die Anteilseigner zurückfließen.

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