Schlechte Nachrichten vom dänischen Pharmakonzern: Die jüngsten Studiendaten zum Hoffnungsträger CagriSema enttäuschten die Erwartungen. Im direkten Vergleich mit der Konkurrenz blieb der Wirkstoff hinter den Hoffnungen zurück, was die Aktie heute unter Druck setzte.

Niederlage im direkten Vergleich

In der REDEFINE-4-Studie musste sich das experimentelle Adipositas-Mittel CagriSema gegen Zepbound von Eli Lilly behaupten. Das Ziel war der Nachweis, dass das Medikament der Konkurrenz in puncto Gewichtsreduktion nicht unterlegen ist. Dies gelang jedoch nicht. Die Probanden verloren mit CagriSema über den Testzeitraum weniger Gewicht als mit dem Konkurrenzprodukt.

Dieser Rückschlag trifft Novo Nordisk in einem entscheidenden Wachstumsfeld. Kann der Konzern seinen technologischen Vorsprung trotz der erstarkten Konkurrenz behaupten? Analysten von JPMorgan, der Deutschen Bank und Kepler Capital Markets reagierten bereits und stuften die Aktie herab. Sie sehen die künftigen Marktanteile im lukrativen Adipositas-Segment durch die Studienergebnisse gefährdet.

Drastische Preissenkungen in den USA

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Zusätzlich zum Forschungsrückschlag zeichnet sich eine Zäsur in der Preispolitik ab. Novo Nordisk plant, die Listenpreise für die Verkaufsschlager Ozempic und Wegovy in den USA ab 2027 um bis zu 50 Prozent zu senken. Der strategische Schritt erfolgt vor dem Hintergrund eines steigenden Marktdrucks und regulatorischer Veränderungen bei der Preisgestaltung für Arzneimittel.

Hoffnung bei frühen Projekten

Einen Lichtblick lieferten hingegen Daten aus China. In einer Phase-2-Studie erreichte der gemeinsam mit United Biotechnology entwickelte Triple-Agonist UBT251 einen durchschnittlichen Gewichtsverlust von 19,7 Prozent innerhalb von 24 Wochen. Das Sicherheitsprofil entsprach dabei dem Standard moderner Inkretin-Therapien, was Potenzial für eine künftige Portfolio-Erweiterung jenseits der aktuellen Semaglutid-Franchise bietet.

Die künftige Bewertung der Aktie wird maßgeblich davon abhängen, ob die Erfolge in der frühen Pipeline die Rückschläge bei CagriSema und den erwarteten Margendruck durch die Preissenkungen kompensieren können. Investoren achten nun verstärkt auf die weiteren Fortschritte von UBT251 und die Wettbewerbsstrategie gegenüber Eli Lilly.

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