Rocket Lab USA Aktie: Marktrelevante Details
Rocket Lab liefert im All zuverlässig ab – doch an der Börse dreht sich gerade vieles um eine andere Frage: Wie glatt läuft die Entwicklung der größeren Neutron-Rakete wirklich? Zwei erfolgreiche Electron-Starts in kurzer Folge zeigen operative Stärke. Gleichzeitig schauen Anleger nach einem Testzwischenfall bei Neutron und vor dem nächsten Zahlenbericht genauer hin.
Zwei Starts in acht Tagen – Electron liefert
Am 30. Januar hat Rocket Lab seine 81. Electron-Mission absolviert. Vom Startkomplex in Neuseeland brachte die Rakete den Erdbeobachtungssatelliten NEONSAT-1A für das Korea Advanced Institute of Science and Technology (KAIST) in eine Umlaufbahn in rund 540 Kilometern Höhe.
Der Satellit soll Technologien für eine künftige südkoreanische Konstellation erproben, die Naturkatastrophen und sicherheitsrelevante Ereignisse auf der koreanischen Halbinsel überwachen soll. Für Rocket Lab ist es zudem ein Wiedersehen: Schon 2024 hatte das Unternehmen den ersten NEONSAT-Satelliten ausgebracht. CEO Peter Beck sprach in der Mitteilung von einem „starken Start ins Jahr“, der die Nachfrage nach Electron unterstreiche.
Neutron: Testvorfall, aber kein Stillstand
Für Unruhe sorgte dagegen ein Update vom 21. Januar zur Neutron-Entwicklung: Bei einem hydrostatischen Drucktest kam es demnach zu einem Riss/Bruch. Solche Tests gehören zur Qualifikation und treiben Strukturen bewusst über ihre späteren Betriebsgrenzen hinaus – genau dort, wo Materialschwächen sichtbar werden.
Wichtig für die Einordnung: Rocket Lab bestätigte, dass keine Schäden an Anlagen entstanden seien. Ersatz-Hardware werde bereits produziert. Parallel ging es bei Neutron weiter: Die „Hungry Hippo“-Nutzlastverkleidung, die als neuartiges Konzept für eine kommerzielle Rakete beschrieben wird, ist am Startstandort in Virginia eingetroffen – ein Signal, dass das Programm trotz Rückschlags vorankommt.
Kurz zusammengefasst:
- Zwei erfolgreiche Electron-Starts binnen acht Tagen (insgesamt 81 Starts)
- Neutron-Testvorfall bei der Qualifikation, laut Unternehmen ohne Anlagenschäden
- Ersatz-Hardware in Produktion, weitere Neutron-Komponenten werden bereits zum Startplatz geliefert
Was der Markt jetzt wissen will
Analysten ordneten den Testausfall als typischen Bestandteil der Raketenentwicklung ein. Genannt wurden dabei unter anderem Bank of America und TD Cowen, die an ihren positiven Einschätzungen festhielten; Bank of America hob zudem ihr Kursziel an.
An der Börse blieb die Aktie dennoch unter Druck: Am Freitag schloss sie bei 80,07 US-Dollar, ein Tagesminus von 6,55%. Nach dem starken Lauf der vergangenen zwölf Monate ist die Nervosität bei Rücksetzern spürbar – zumal der Markt auf konkrete Aussagen zum Neutron-Zeitplan wartet.
Der nächste Fixpunkt ist bereits terminiert: Am 26. Februar 2026 will Rocket Lab nach US-Börsenschluss die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vorlegen – und dabei voraussichtlich auch ein Update zur Neutron-Startplanung liefern.
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