Rocket Lab Aktie: Pentagon-Auftrag setzt Maßstäbe
Mit einem 190-Millionen-Dollar-Vertrag für 20 Hyperschall-Testflüge hat Rocket Lab den größten Einzelauftrag seiner Unternehmensgeschichte an Land gezogen. Der Deal mit dem US-Verteidigungsministerium unterstreicht, wie konsequent sich das Unternehmen als Rüstungsdienstleister positioniert — und treibt den Auftragsbestand erstmals über die Zwei-Milliarden-Dollar-Marke.
Der Auftrag im Detail
Das Vertrag läuft über vier Jahre und ist Teil des MACH-TB 2.0-Programms des Pentagon. Federführend ist Kratos Defense, als Partner fungiert NSWC Crane. Rocket Lab stellt dafür seinen HASTE-Träger bereit — ein Fahrzeug, das seit Programmstart 2023 eine makellose Erfolgsquote vorweisen kann und Geschwindigkeiten jenseits von Mach 5 erreicht. Der erste Flug unter diesem Vertrag soll noch innerhalb weniger Monate stattfinden.
Die wachsende Bedeutung des Rüstungsgeschäfts zeigt sich auch in den Zahlen: Im vierten Quartal 2025 entfielen rund 58 Prozent des Gesamtumsatzes von 180 Millionen Dollar auf die Space-Systems-Sparte.
Analysten und Wachstumserwartungen
Passend zur Vertragsankündigung nahm Clear Street die Aktie mit einem Kaufvotum und einem Kursziel von 88 US-Dollar auf. Analyst Gregory Pendy erwartet bis 2030 ein durchschnittliches jährliches Umsatzwachstum von rund 35 Prozent. Rückenwind liefert auch das operative Momentum: Im ersten Quartal 2026 verkaufte Rocket Lab bereits 28 neue Starts — nahezu so viele wie im gesamten Jahr 2025.
Allerdings spiegelt die aktuelle Bewertung von etwa dem 52-fachen des für 2026 erwarteten Umsatzes bereits erhebliche Wachstumserwartungen wider. Hinzu kommt die angekündigte Kapitalerhöhung von bis zu einer Milliarde Dollar, die für Volatilität sorgte und den Kurs zuletzt belastete.
Neutron bleibt ein offener Posten
Das größte Fragezeichen bleibt das Neutron-Raketenprogramm. Der erste Start des schweren Trägers wurde erneut verschoben und ist nun für das vierte Quartal 2026 geplant. Solange Neutron auf sich warten lässt, trägt das Geschäft allein auf den Schultern von Electron und HASTE — zwei Plattformen, die bislang zuverlässig liefern, aber in ihrer Kapazität begrenzt sind. Ob der Pentagon-Auftrag die Verzögerungen beim Neutron-Programm kompensieren kann, wird sich spätestens mit den nächsten Quartalszahlen zeigen.
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