Die Stimmung bei Rocket Lab ist derzeit zweigeteilt. Während ein gescheiterter Belastungstest der neuen Neutron-Rakete für Verunsicherung sorgt, füllen sich die Auftragsbücher des Raumfahrtunternehmens in Rekordgeschwindigkeit. Angesichts eines milliardenschweren Backlogs stellt sich für Investoren die Frage: Ist der jüngste technische Rückschlag nur ein temporäres Hindernis oder eine Gefahr für den ehrgeizigen Zeitplan?

Geplanter Bruch oder ernstes Problem?

Auslöser der aktuellen Skepsis ist ein Vorfall vom 21. Januar. Bei einem Qualifikationstest für die erste Stufe der neuen Neutron-Rakete gab ein Tank unter hydrostatischem Druck nach. Das Unternehmen bestätigte das Strukturversagen, lieferte jedoch umgehend eine wichtige Einordnung: Der Test war explizit darauf ausgelegt, die Hardware an ihre absoluten Belastungsgrenzen zu bringen.

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Für Anleger ist entscheidend, dass die Testinfrastruktur keinen nennenswerten Schaden nahm. Zudem befand sich zum Zeitpunkt des Vorfalls bereits ein Nachfolgetank in der Produktion. Dennoch beobachten Marktteilnehmer die Situation genau, da die Neutron-Rakete das Kernstück der Strategie ist, um künftig auch schwerere Nutzlasten und Mega-Konstellationen ins All zu befördern.

Finanzielle Stärke durch Verteidigungs-Deal

Ungeachtet der technischen Hürden konnte Rocket Lab seine finanzielle Basis massiv stärken. Ein Großauftrag der Space Development Agency (SDA) über 816 Millionen Dollar sorgt für Fantasie. Der Vertrag umfasst Design und Bau von 18 Raketenabwehrsatelliten und markiert einen wichtigen Schritt in der Diversifizierung des Geschäftsmodells – weg von reinen Startdiensten hin zur Satellitenproduktion.

Die Zahlen zum dritten Quartal 2025 untermauern diesen Wachstumskurs. Der Umsatz kletterte im Jahresvergleich um 48 Prozent auf rund 155 Millionen Dollar. Der gesamte Auftragsbestand schwoll auf etwa 1,1 Milliarden Dollar an, wobei knapp 510 Millionen Dollar auf Startdienste für die bewährte Electron-Rakete entfallen. Dies signalisiert eine robuste Nachfrage in beiden Geschäftssegmenten.

Spannung vor dem 26. Februar

Der Fokus richtet sich nun auf den 26. Februar 2026. An diesem Datum präsentiert Rocket Lab die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr. Das Management steht unter Zugzwang, einen aktualisierten Zeitplan für das Neutron-Programm sowie Details zu den Investitionsausgaben vorzulegen. Anleger erwarten konkrete Bestätigungen, dass die Test-Anomalie vom Januar ohne langfristige Auswirkungen auf den Pfad zur Profitabilität behoben werden kann.

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