Rocket Lab Aktie: Zwischen Rekorden und Risiken
Rekordumsatz, 21 erfolgreiche Starts in einem Jahr, ein Milliarden-Rüstungsvertrag — und trotzdem ein Nettoverlust von knapp 200 Millionen Dollar. Rocket Lab USA präsentiert sich Anfang 2026 als Unternehmen im Vollgasmodus, das operativ liefert, aber finanziell noch tief in der Investitionsphase steckt.
Starke Zahlen, offene Rechnungen
Das Geschäftsjahr 2025 war für Rocket Lab das bislang stärkste: Der Jahresumsatz kletterte um 38 Prozent auf 602 Millionen Dollar, der Auftragsbestand wuchs um 73 Prozent auf 1,85 Milliarden Dollar. Alle 21 Starts verliefen erfolgreich. Für das erste Quartal 2026 erwartet das Unternehmen zwischen 185 und 200 Millionen Dollar Umsatz — ein weiteres Wachstumssignal.
Der Nettoverlust von 198 Millionen Dollar im Gesamtjahr zeigt jedoch, wohin das Geld fließt: in den Aufbau der Neutron-Rakete und die Skalierung der Infrastruktur. Das ist keine Überraschung, aber eine Belastung, die Anleger einpreisen müssen.
Neutron als zentrales Risiko
Der wichtigste Entwicklungsschritt bleibt die Neutron-Rakete, die Nutzlasten von bis zu 13.000 Kilogramm in den niedrigen Erdorbit befördern soll — eine andere Gewichtsklasse als die bisherige Electron. Nach einem Tanktest-Fehler in der ersten Stufe verschob sich der geplante Erststart auf das vierte Quartal 2026.
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Parallel dazu hat Rocket Lab im Februar die Übernahme von Optical Support, Inc. abgeschlossen und neue Silizium-Solarmodule vorgestellt, die weltraumgestützte Rechenzentren mit Strom versorgen sollen. Letzteres ist ein ambitionierter Schritt in Richtung Schnittstelle von Raumfahrtinfrastruktur und KI-Nachfrage — mit Unterstützung eines CHIPS-Förderpreises von 23,9 Millionen Dollar.
Insider verkaufen, Institutionen kaufen
Auffällig ist die gegenläufige Bewegung bei den Anteilseignern: Während Lead Independent Director Merline Saintil am 6. März 18.126 Aktien über den freien Markt verkaufte und auch CFO Adam Spice sowie General Counsel Arjun Kampani Anfang März Anteile abgaben, bauten institutionelle Investoren ihre Positionen aus. Norges Bank hält inzwischen eine neue Position im Wert von 341 Millionen Dollar, Invesco erhöhte seinen Anteil deutlich. Insgesamt halten Institutionen mehr als 70 Prozent der Aktien.
Die Aktie notiert aktuell rund 28 Prozent unterhalb ihres 52-Wochen-Hochs von 96,30 Dollar und hat seit Jahresbeginn knapp neun Prozent verloren. Für das Gesamtjahr 2026 peilt Rocket Lab einen Umsatz von rund 885 Millionen Dollar an — ob Neutron bis dahin planmäßig abhebt, wird maßgeblich darüber entscheiden, wie der Markt dieses Ziel bewertet.
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