Rivian schlägt ein neues Kapitel auf und steigt groß in das Geschäft mit autonomen Robotaxis ein. Gemeinsam mit dem Fahrdienst-Vermittler Uber plant der E-Auto-Bauer den Aufbau einer Flotte von bis zu 50.000 Fahrzeugen. Als technisches Fundament dient die kommende R2-Plattform, die für Rivian den Durchbruch im Massenmarkt markieren soll.

Investitionen und ehrgeizige Ziele

Die Kooperation ist langfristig angelegt und umfasst Investitionen von Uber in Höhe von bis zu 1,25 Milliarden US-Dollar bis zum Jahr 2031. Davon wurden 300 Millionen US-Dollar bereits fest zugesagt. Weitere Zahlungen sind jedoch an das Erreichen spezifischer technischer Meilensteine bei der autonomen Fahrsoftware geknüpft.

In einer ersten Phase plant Uber die Abnahme von 10.000 Fahrzeugen des Typs R2. Ab dem Jahr 2030 besteht zudem die Option auf weitere 40.000 Einheiten. Der kommerzielle Rollout soll 2028 in San Francisco und Miami beginnen, bevor der Dienst auf 25 Städte in Nordamerika und Europa ausgeweitet wird.

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Ausbau der Produktionskapazitäten

Um die zusätzliche Nachfrage durch die Robotaxi-Flotte zu bewältigen, passt Rivian seine Fertigungsstrategie an. Während die Produktion des Standardmodells für Endkunden im ersten Halbjahr 2026 im Werk in Illinois startet, wird für die Skalierung der Robotaxis der Standort in Georgia entscheidend sein.

  • 300 Millionen USD: Sofortige Investitionssumme durch Uber
  • 10.000 Fahrzeuge: Geplante Abnahme in der ersten Phase
  • 2028: Geplanter Start des Dienstes in den USA
  • 25 Städte: Zielmarke für den globalen Ausbau bis 2031
  • 6,6 Milliarden USD: Staatliches Darlehen für das Werk in Georgia

Der Bau der Fabrik in Georgia soll 2026 wieder aufgenommen werden, unterstützt durch einen staatlichen Kredit des US-Energieministeriums. Die Inbetriebnahme im Jahr 2028 ist zeitlich exakt auf den geplanten Start der Uber-Kooperation abgestimmt.

Skepsis trotz Wachstumsfantasie

Obwohl der Deal Rivian einen direkten Zugang zum Markt für autonome Mobilität verschafft, reagierte die Aktie heute mit einem deutlichen Kursplus von über sieben Prozent im Minus. Anleger scheinen die langfristigen Chancen gegen die hohen Investitionskosten und die lange Vorlaufzeit bis zum Jahr 2028 abzuwägen. Technisch setzt das Unternehmen auf eine Eigenentwicklung mit elf Kameras und Lidar-Sensoren, um vollautonomes Fahren auf Level 4 zu ermöglichen.

Die Partnerschaft mit Uber positioniert Rivian als ernsthaften Konkurrenten im Robotaxi-Sektor. Entscheidend für den Erfolg wird nun der reibungslose Produktionsstart des R2-Modells in Illinois im ersten Halbjahr 2026 sein, der die Basis für alle weiteren Expansionsschritte bildet.

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