Rio Tinto Aktie: Milliarden-Schub
Rio Tinto treibt den strategischen Umbau hin zu Batteriematerialien und grünen Technologien massiv voran. Mit einer gesicherten Milliarden-Finanzierung für das argentinische Rincon-Lithiumprojekt und der ersten kommerziellen Lieferung setzt der Bergbaukonzern ein deutliches Ausrufezeichen. Während das Unternehmen im Lithium-Sektor expandiert, sorgen Lieferengpässe im Nahen Osten gleichzeitig für Rekordpreise im Aluminiumgeschäft.
Finanzierung für Lithium-Großprojekt steht
Am 11. März finalisierte Rio Tinto ein Finanzierungspaket in Höhe von 1,175 Milliarden US-Dollar für sein Rincon-Lithiumprojekt in der Provinz Salta. Ein Konsortium aus internationalen Geldgebern, darunter die IFC und die Japan Bank for International Cooperation (JBIC), stellt das Kapital bereit. Diese Mittel fließen in das insgesamt rund 2,5 Milliarden US-Dollar schwere Vorhaben, das eine jährliche Produktion von 60.000 Tonnen batterietauglichem Lithiumcarbonat anstrebt.
Ein wichtiger Meilenstein gelang dem Unternehmen bereits diese Woche: Die erste kommerzielle Lieferung über 200 Tonnen Lithiumcarbonat wurde von der schuleigenen Pilotanlage in Richtung Shanghai auf den Weg gebracht. Während der Bau der Hauptanlage bereits läuft, rechnet das Management mit dem Start der großflächigen Produktion im Jahr 2028. Die Mine ist auf eine Betriebsdauer von 40 Jahren ausgelegt.
Aluminium-Markt im Wandel
Parallel zum Lithium-Ausbau positioniert sich Rio Tinto im Markt für emissionsarmes Aluminium. Am 12. März besiegelte der Konzern eine Partnerschaft mit Prysmian zur Herstellung spezieller Kabel für Rechenzentren. Dieser Sektor entwickelte sich zuletzt zum Wachstumstreiber: Im Jahr 2025 entfielen bereits 7 Prozent der nordamerikanischen Kabelnachfrage auf Rechenzentren. Branchenexperten erwarten bis 2030 eine jährliche Wachstumsrate von 17 Prozent in diesem Segment.
Gleichzeitig verschärft sich die Angebotssituation am globalen Markt. Rio Tinto hob die Prämien für japanische Käufer auf 350 US-Dollar pro Tonne für das zweite Quartal an – eine Steigerung von 79 Prozent gegenüber dem vierten Quartal 2025. Dies ist der höchste Stand seit 2015. Hintergrund sind massive Sorgen um die Versorgungssicherheit im Nahen Osten. Da rund 9 Prozent der weltweiten Primäraluminium-Produktion über die Straße von Hormuz verschifft werden, führen regionale Spannungen und Produktionsstopps zu einer deutlichen Verknappung.
Schattenseite im Kupfer-Geschäft
Trotz der Fortschritte in der Batteriestrategie kämpft das Unternehmen mit operativen Rückschlägen im Kupfer-Segment. Der Betrieb der Kennecott-Mine in den USA wurde nach einem tödlichen Arbeitsunfall vorübergehend eingestellt. Wie lange die Produktion an dem Standort ruhen wird, ist derzeit noch unklar. Dieser Vorfall überschattet kurzfristig die positiven Nachrichten aus der Lithium-Sparte, während die globale Nachfrage nach Kupfer für die Energiewende unvermindert hoch bleibt.
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