Rio Tinto Aktie: Aufwertung
Ein Analystenupgrade, robuste Produktionszahlen und neue Impulse aus dem Kupfermarkt rücken die Rio-Tinto-Aktie in den Vordergrund. Die Kombination aus solider Profitabilität, verlässlicher Ausschüttung und möglichen Marktverwerfungen bei wichtigen Rohstoffen sorgt für frische Argumente auf der Bewertungsseite. Wie stark ist das Fundament dieser positiven Einschätzung?
Analysten sehen Bewertungsvorteile
Erste Group hat die Einstufung für die Aktie von „Hold“ auf „Buy“ angehoben. Begründet wird der Schritt mit mehreren Kennzahlen, die auf eine aus Sicht der Analysten attraktive Kombination aus Rendite und Bewertung hinweisen.
Wesentliche Punkte der Analyse:
- Eigenkapitalrendite: Rund 18 % Return on Common Equity
- Bewertung: Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 14,18
- Dividende: Rendite von 3,38 % bei seit 34 Jahren durchgehend gezahlten Dividenden
Damit rückt vor allem das Verhältnis von laufender Ausschüttung zu Bewertungsniveau in den Fokus. Laut Einschätzung der Analysten erhalten Investoren derzeit einen spürbaren laufenden Ertrag, ohne dafür ein aus ihrer Sicht überzogenes Bewertungsniveau in Kauf nehmen zu müssen.
Kupfer als Wachstumstreiber
Zusätzlichen Rückenwind erhält das Szenario durch erwartetes Umsatzwachstum im Jahr 2026. Ein zentraler Baustein ist dabei die Kupferproduktion in der Mongolei, die einen „wichtigen Beitrag“ zur Entwicklung leisten soll. Mit dem Hochlauf der Kupferförderung soll auch die Silberproduktion proportional zulegen.
Der Timing-Aspekt ist dabei nicht zu unterschätzen: Weltweit gerät die Lieferkette für Kupfer erneut unter Druck. In Chile, das für rund 28 % der globalen Kupferförderung steht, hat im Januar 2026 ein Streik in der Escondida-Mine begonnen. Solche Störungen können das Angebot verknappen, Risiken für Lieferketten erhöhen und die Preisbildung an den Rohstoffmärkten beeinflussen. Vor diesem Hintergrund erscheint eine verlässliche Produktion für Anbieter mit stabilen Projekten besonders vorteilhaft.
Operative Kennzahlen im Überblick
Die jüngsten Produktionsdaten unterstreichen die operative Stärke des Konzerns. Das Unternehmen meldet, seine Produktionsziele für 2025 über alle Rohstoffgruppen hinweg erreicht zu haben.
Hervorgehoben werden insbesondere:
- Erfüllung der gesamten Produktionsguidance 2025 über alle Commodities
- Rekordquartal bei der Eisenerzproduktion in der Pilbara-Region in Western Australia
- Kupferförderung von 883.000 Tonnen, über der eigenen Prognosespanne
- Erste Verschiffung aus dem bedeutenden Simandou-Eisenerzprojekt in Guinea
Diese Punkte stützen das Bild einer breit aufgestellten Förderbasis mit Funktionsfähigkeit in unterschiedlichen Regionen und Rohstoffklassen.
Strategische Optionen mit Glencore
Parallel zur operativen Entwicklung laufen strategische Gespräche im Hintergrund. Rio Tinto hat bestätigt, sich in frühen Sondierungen mit Glencore zu einer möglichen Kombination von Teilen oder auch aller Geschäftsbereiche zu befinden. Diskutiert wird unter anderem ein Zusammenschluss auf Basis von Aktien.
Konkrete Angebote liegen derzeit nicht vor, und es besteht keine Sicherheit, dass es zu einer formellen Offerte kommt. Sollte ein solcher Schritt jedoch vollzogen werden, hätte er das Potenzial, die Struktur der globalen Bergbauindustrie langfristig zu verändern und neue Größenordnungen bei Produktion, Marktmacht und Portfolio-Tiefe zu schaffen.
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