Rheinmetall-Aktie: Unfassbares Gesetz!
Die Aktie von Rheinmetall bewegt sich weiterhin nahe historischer Höchststände. Zuletzt notierte der Kurs um 1.908 Euro (wenn die Kurse der Börse München zugrunde gelegt werden) und legte am Ende zwar nicht mehr zu, blieb aber stabil. Damit fehlen nur noch wenige Punkte bis zum bisherigen Rekordniveau bei etwa 1.994 Euro. Der Markt beobachtet diese Zone derzeit nicht mit öffentlichen Kommentaren. Aber Charttechniker und technische Analysten sehen sich solche Marken an.
Mehrere Entwicklungen verdichten derzeit die operative Perspektive. Rheinmetall erhielt die Genehmigung, weitere Schützenpanzer an die Ukraine zu liefern. Dieser Auftrag ergänzt bestehende Lieferungen und unterstreicht die Rolle des Konzerns als zentraler Ausrüster in Europa. Parallel dazu verstärken politische Entscheidungen den Rahmen für neue Bestellungen.
Mitte Januar 2026 verabschiedete der Bundestag das neue Beschaffungsbeschleunigungsgesetz BwPBBG. Die Regierungskoalition aus CDU CSU, SPD und AfD setzte damit ein Regelwerk in Kraft, das Rüstungsbeschaffungen deutlich vereinfacht. Ziel ist der zügige Ausbau der Bundeswehr zu einer konventionell starken Armee in Europa. Das Gesetz erlaubt künftig Verhandlungsverfahren ohne langwierige europaweite Ausschreibungen, insbesondere bei dringendem Bedarf wie Munition oder Ersatzteilen.
Rheinmetall profitiert von schnelleren Bestellungen
Für Rheinmetall ergeben sich daraus operative Vorteile. Der Konzern kann Produktionskapazitäten (die mit dem Umbau auch von Autofabriken aufgebaut werden sollen) schneller auslasten und Aufträge zügiger abwickeln. Besonders das Werk Niedersachsen in Unterlüß rückt dabei in den Fokus. Dort bündelt Rheinmetall moderne Fertigungstechnologien für Munition und militärische Systeme.
Zusätzlich lockerte der Gesetzgeber Umweltauflagen und Haushaltsregeln für militärische Infrastruktur. Diese Maßnahmen beschleunigen Bau und Erweiterung von Produktionsstätten. Rheinmetall profitiert als etablierter Anbieter mit bestehenden Kapazitäten besonders stark von diesem Rahmen.
Die Märkte werden dies ggf. nicht direkt sehen. Sie werden aber mit den Konsequenzen konfrontiert. Die werden zeigen, dass der Konzern hier nach vorne marschiert und weitere Aufträge akquiriert. Politische Kritik ist deshalb Musik in den Ohren der Düsseldorfer:
Gleichzeitig äußerten politische Akteure Kritik. Vertreter der Grünen und der Linken warnten vor steigenden Kosten und sinkender Transparenz. Sie befürchten Preissteigerungen durch reduzierte Wettbewerbsverfahren und eine stärkere Abhängigkeit von Großkonzernen. Verteidigungsminister Boris Pistorius verteidigte das Gesetz hingegen als sicherheitspolitisch notwendig.
Die Aktie ist auf dem Weg. Fast gewiss. Analysten sehen Kurse von über 2.200 Euro als Zielmarke an.
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