Das F126-Fregattenprogramm der Deutschen Marine steckt in der Krise — und Rheinmetall könnte der Ausweg sein. Ursprünglich sollte der niederländische Schiffbauer Damen die sogenannte Niedersachsen-Klasse bauen. Nach anhaltenden Verzögerungen und nicht erfüllten Vertragsbedingungen forderte der Verteidigungsausschuss des Bundestages bereits vor mehr als sechs Monaten das Ende des Programms.

Rheinmetalls Marine-Division als möglicher Retter

Jetzt rückt Rheinmetalls neu gegründete Marine-Division als potenzieller Hauptauftragnehmer ins Bild. Ein Sprecher signalisierte, man wolle den Fertigungsprozess beschleunigen und die Abnahmeverfahren gemeinsam mit dem Kunden straffen, ohne dabei die volle Einsatzfähigkeit zu gefährden. Derzeit läuft eine umfassende Bewertungsphase — eine endgültige Entscheidung wird innerhalb der nächsten zwei Monate erwartet.

Für Rheinmetall wäre die Übernahme ein erheblicher Schritt im maritimen Verteidigungsgeschäft. Das Unternehmen hat den Marinebereich zuletzt bereits durch die Akquisition eines lokalen Schiffbauers ausgebaut und positioniert sich zunehmend als integrierter Systemanbieter.

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Ausweichplan liegt bereit

Die Aktie verlor heute rund 3,2 Prozent auf 1.554,50 Euro und notiert damit spürbar unterhalb ihres 200-Tage-Durchschnitts von knapp 1.719 Euro. Das F126-Engagement könnte mittelfristig ein Signal für die Breite des Rüstungsgeschäfts sein — allerdings bleibt das Programm mit erheblichen Risiken behaftet.

Parallel hat der Bundestag bereits Vorarbeiten für die Beschaffung neuer MEKO A-200 Fregatten bei TKMS eingeleitet. Damit existiert ein konkreter Alternativplan, falls auch Rheinmetalls Bewertung zu dem Schluss kommt, dass eine Übernahme des strauchelnden Programms nicht darstellbar ist.

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