Rheinmetall-Aktie: 35 Milliarden-Ding für die Aktie!
Der Umsatzausblick von Rheinmetall für das laufende Geschäftsjahr rückte zur Mitte der vergangenen Woche in den Fokus der Börsen. Der war schwach. In einem Analysten-Call am Mittwochabend nannte das Unternehmen eine erwartete Erlösgröße von 13,6 Mrd. Euro. Dieser Wert lag rund 12 % unter den zuvor bekannten Analystenschätzungen und stellte damit eine klar quantifizierbare Schwäche dar.
Rheinmetall: Abgestraft – wie weit wird das noch gehen?
Unmittelbar nach dem Call reagierte der Markt deutlich. Am Donnerstag verlor die Rheinmetall-Aktie 9 % und verzeichnete damit einen der stärkeren Tagesverluste der vergangenen Monate. Die Kursbewegung erfolgte zeitlich direkt im Anschluss an die Veröffentlichung des Umsatzausblicks.
In der Folge kündigte die BaFin eine Prüfung an. Gegenstand der Untersuchung ist die Frage, ob der Analysten-Call Einfluss auf die Kursentwicklung genommen hat, der vielleicht gesteuert sein könnte. In diesem Zusammenhang wurde zudem bekannt, dass der Vorstandsvorsitzende sowie weitere Insider Aktienkäufe getätigt haben sollen. Diese Käufe sollen zeitlich nahe an den Kursbewegungen erfolgt sein. Weitere Angaben zu Umfang oder Bewertung dieser Transaktionen liegen bislang nicht vor. Es ist davon auszugehen, dass die Untersuchung nur routinemäßig stattfindet.
Der Kursverlauf der vergangenen Tage liefert weitere deutliche Daten. Auf Wochensicht verzeichnete die Aktie ein Minus von 10,41 %. Am Freitag folgte darauf ein Anstieg um 2,1 %, wodurch der Kurs bei 1.604,25 Euro schloss und den Wochenverlauf beendete.
Auch die technische Einordnung weist deutliche Signale auf. Der Abstand zum GD100 beträgt derzeit 8,49 %. Der GD200 liegt rund 8 % über dem aktuellen Kursniveau. Diese Werte beschreiben die Position der Aktie im Verhältnis zu den mittelfristigen und langfristigen gleitenden Durchschnitten. Das heißt: Formal ist die Aktie im Abwärtstrend. Es ist derzeit nicht absehbar, dass oder wie die Aktie den formalen Abwärtstrend am Montag beendet.
Dennoch: Die Düsseldorfer dürfen sich auf echte Aufträge freuen. Am Wochenende wurde dazu nichts bekannt. Im Raum steht aber noch immer die Kooperation mit OHB. Es geht um Satelliten-Systeme. Die Regierung möchte für dieses Weltraumprojekt 35 Mrd. Euro ausgeben. Das wäre ein unfassbares Geschäft für die Rheinmetall.
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