Es ist ein Vorhaben, das die deutsche Rüstungslandschaft im Orbit neu ordnen könnte: Rheinmetall und der Bremer Satellitenspezialist OHB planen laut Insidern den Aufbau eines souveränen, militärischen Satellitensystems. Ziel ist nichts Geringeres als ein „deutsches Starlink“, das die Bundeswehr unabhängig von Elon Musks SpaceX-Imperium macht. Das Projekt namens „SATCOMBw Stufe 4“ soll Panzer, Drohnen und Soldaten bis 2029 mit bis zu 200 Kleinsatelliten im erdnahen Orbit (LEO) vernetzen.

Airbus: Vom Partner zum Erzrivalen

Doch in diesem Rennen gibt es einen mächtigen Platzhirschen: Airbus. Während Airbus Defence and Space bisher als unangefochtener Primus für die Satellitenkommunikation der Bundeswehr galt und erst 2024 den Zuschlag für die stationären Großsatelliten (Stufe 3) erhielt, bricht nun ein offener Konkurrenzkampf aus. Airbus hat bereits signalisiert, sich ebenfalls für das neue Zehn-Milliarden-Euro-Paket zu bewerben.

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Besonders pikant: In der Vergangenheit arbeiteten OHB und Airbus oft als Partner zusammen. Doch bei diesem Megaprojekt, das auf hunderte kleine, kostengünstige Satelliten statt auf wenige tonnenschwere Kolosse setzt, stehen die Zeichen auf Konfrontation. Airbus kämpft derzeit zudem mit stockenden Verhandlungen über eine europäische Raumfahrt-Allianz mit Thales und Leonardo, was den Herausforderern Rheinmetall und OHB eine strategische Lücke öffnet.

Der Kampf um die digitale Souveränität

Für Rheinmetall-Chef Armin Papperger ist der Vorstoß ins All ein logischer Schritt der Konzernstrategie. Bis zu zehn Milliarden Euro Umsatz will der Düsseldorfer Gigant künftig mit Digitalisierung und Weltraumtechnik erzielen. Mit dem finnischen Partner Iceye hat Rheinmetall bereits bewiesen, dass man in Rekordzeit einsatzfähige Systeme liefern kann. Die Bundeswehr treibt das Projekt massiv voran, da geopolitische Unsicherheiten gezeigt haben, wie gefährlich die Abhängigkeit von privaten US-Anbietern im Ernstfall sein kann.

Schon im Februar 2026 könnte die offizielle Ausschreibung erfolgen. Dann wird sich zeigen, ob das neue Duo aus Düsseldorf und Bremen das technologische Übergewicht von Airbus aushebeln kann.

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