Die Aktie von Rheinmetall setzte ihre Bewegung am Dienstag zweitweise fort, bleibt aber zumindest auf Kurs. Die Notierungen sind kurz vor Börsenschluss durch Gewinmitnahmen um -0,5 % gefallen. Dennoch notiert die Aktie weiterhin be 1743,00 Euro. Mit diesem Niveau verließ die Aktie endgültig den Bereich der vorhergehenden Unsicherheit und kehrte formal in den Aufwärtstrend zurück. Der Markt bewertete die jüngsten Entwicklungen eindeutig neu.

Eine zentrale Rolle spielt dabei das politische Umfeld. Die Politik der USA gegenüber Venezuela beeinflusst die Wahrnehmung der gesamten Rüstungsbranche. Unter der Führung von Donald Trump griffen die USA ein, setzten den venezolanischen Präsidenten fest und brachten ihn vor Gericht. Diese Maßnahmen veränderten die Risikoeinschätzung vieler Marktteilnehmer deutlich.

Inzwischen scheinen die Börsen zumindest einzupreisen, dass weiter in die Rüstung investiert wird, wie es auch die EU, die Nato oder auch „nur“ die Bundesregierung über Monate angekündigt haben. Die Märkte haben jeweils unterstellt, durch „Frieden“ in der Ukraine würden offenbar die Rüstungsprozesse ausgehebelt. Das ist falsch.

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Rheinmetall: Starke Prognose

In der Folge blieben viele Investoren vorsichtig. Die Aktie von Rheinmetall notierte zeitweise unter 1.500 Euro. Ein belastbarer wirtschaftlicher Grund für diese Schwäche ließ sich jedoch kaum benennen.

Mit den jüngsten Ereignissen änderte sich dieses Bild. Der Markt verabschiedete sich von der Annahme, Friedensverhandlungen führten automatisch zu geringeren Rüstungsinvestitionen. Noch einmal zu den Rahmenbedingungen: Die Beschlüsse innerhalb der Nato unterstreichen diese Neubewertung. Die Mitgliedsstaaten planen, ihre Verteidigungsausgaben bis 2035 auf bis zu 5 % des jährlichen Bruttoinlandsprodukts zu erhöhen. Dieses Volumen liegt deutlich über den bisherigen Niveaus.

Das betrifft schlicht die Rheinmetall. Panzertechnik, Drohnensysteme und Lösungen zur Drohnenabwehr stehen im Fokus langfristiger Investitionsprogramme. Die strategische Bedeutung solcher Systeme bleibt unabhängig von einzelnen Konflikten bestehen.

Auch aus charttechnischer Sicht veränderte sich die Lage. Chartanalysten erkennen bis in den Bereich von 2.000 Euro kaum relevante Widerstände. Der jüngste Kursanstieg räumte frühere Zweifel aus. Technische Bremszonen verloren ihre Bedeutung. Zudem sind die Analysten noch immer der Meinung, der Kurs werde steigen. Die Deutsche Bank Research bestätigte heute: „buy“.

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