Heiß her geht es aktuell für die Rheinmetall, jedenfalls bezogen auf die Enttäuschung von Investoren. Die dürfte angesichts der Kursverläufe teils eminent sein. Die Aktie kam auch heute nicht über die Marke von 1.700 Euro hinaus, wobei Analysten doch sehr viel höhere Kursziele beschreiben (alleine am heutigen Tag tat sich Bernstein mit einer Schätzung hervor, die das Ziel bei 2.050 Euro verortet). Zudem häufen sich die Indizien dafür, dass das Unternehmen gesund vor sich hinarbeitet.

Rheinmetall: Hier wird nicht gewartet!

Noch bevor die neuen Geschäftszahlen am 11. März vorliegen, arbeitet Rheinmetall sichtbar an seiner industriellen Basis. Die EU Kommission genehmigte die Übernahme von Naval Vessels Lürssen und Blohm Voss. Vier Werften in Hamburg, Wilhelmshaven und Wolgast integrieren sich künftig in den Konzern. Gleichzeitig investiert Rheinmetall rund 50 Millionen Euro in Sardinien, um in Domusnovas Sprengstoff und gelenkte Munition für NATO Staaten zu fertigen.

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Parallel erweitert das Unternehmen sein Produktportfolio. Auf der Enforce Tac 2026 präsentierte Rheinmetall unter anderem den Fuchs JAGM mit 24 vertikal gestarteten AGM 179 Flugkörpern. Das Management plant für 2026 operative Verteidigungsumsätze von 15 bis 16 Milliarden Euro und eine Marge von 18 bis 20 %. Der Auftragsbestand soll auf etwa 135 Milliarden Euro steigen.

Neue Bestellungen stützen diese Ziele, etwa durch die Bundeswehr. Und selbst aus Dänemark kommen Aufträge.

Auch im Bereich militärmedizinischer Infrastruktur wächst das Geschäft. Die Tochter Mobile Systeme GmbH liefert an Dänemark fünf mobile Feldhospitäler im mittleren zweistelligen Millionenbereich. Das sieht am Ende überzeugend aus. Und dennoch:

Trotz dieser Auftragslage verlor die Aktie zuletzt 3,6 % in einer Woche und notiert bei 1.677,50 Euro. Die Marken von 1.700 und 1.750 Euro gelten als wichtige Schwellen. Analysten taxieren das durchschnittliche Kursziel auf rund 2.120 Euro, Bernstein nennt 2.050 Euro, wie oben beschrieben.

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