Heute rast die Düsseldorfer Aktie von Rheinmetall abwärts. Fast -6 % sind es schon. Die Aktie kommt auf Kurse von nur noch knapp mehr als 1.540 Euro. Dennoch gibt es aktuell wenig Bedenken.

Am 1. März schloss Rheinmetall offiziell die Übernahme von Naval Vessels Lürssen ab und erweiterte damit sein industrielles Profil. Die Integration betrifft traditionsreiche Werften wie Blohm+Voss sowie mehrere maritime Entwicklungszentren in Norddeutschland. Durch die Einbindung von NVL positioniert sich Rheinmetall erstmals als Hauptauftragnehmer für militärische Schiffssysteme. Allein das dokumentiert schon, dass und wie die Rheinmetall überall dabei ist, wo mit Aufrüstung Geld verdient wird.

Rheinmetall: Die Geschäfte laufen!

Dennoch gilt derzeit, dass die Märkte kaum hinsehen. Bereits seit der Bekanntgabe im September reagierten Marktteilnehmer zurückhaltend auf diese Expansionsstrategie. Nach dem formalen Vollzug nutzten Händler an der Börse Frankfurt das Ereignis für Verkäufe nach dem Muster Sell-the-News. Der Aktienkurs gab daraufhin um rund 5,5 % nach und entfernte sich vom Aufwärtstrend.

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100- und 200-Tage-Linie sind weit entfernt.

Fast unbemerkt aber meldete kürzlich das dänische Verteidigungsministerium einen separaten Auftrag an Rheinmetall. Die Streitkräfte in Kopenhagen bestellten mobile Feldlazarette für internationale Einsätze in mehreren Einsatzregionen. Der Vertrag wurde während eines militärmedizinischen Fachkongresses in Skandinavien unterzeichnet. Rheinmetall bestätigte den Abschluss anschließend über eine Unternehmensmitteilung aus Düsseldorf.

Parallel entwickelt der Konzern im Werk Kassel neue Varianten gepanzerter Logistikfahrzeuge für NATO-Missionen. Zusätzliche Produktionskapazitäten entstehen derzeit auch im Werk Unterlüß für Munitionssysteme verschiedener Kaliber. Der industrielle Ausbau begleitet eine Phase wachsender europäischer Verteidigungsprogramme seit dem NATO-Treffen in Vilnius.

Das zeigt, wie stark die Rheinmetall überall in diesen Gebieten ist. Am 11. März präsentiert das Unternehmen in Düsseldorf seine vollständigen Jahreszahlen und operative Detaildaten. Nach Meinung von Analysten kann und wird dann die Wende gelingen!

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