Interessante Neuigkeiten gibt es immer wieder über die Düsseldorfer Aktie der Rheinmetall zu berichten. Am Wochenende hat der Kurs mit nur 1591 Euro zwar immer noch nicht den Schritt in einen technischen Aufwärtstrend geschafft. Allerdings sind und bleiben die Notierungen deshalb interessant, weil es aus wirtschaftlicher Sicht immer wieder wichtige Perspektivwechsel gibt. Im Vorfeld zum 11. März, dem Tag der Präsentation der Zahlen zum 4. Quartal 2025, hat der Konzern noch einmal zugeschlagen.

Parallel zu diesem Termin verfolgt der Düsseldorfer Konzern mehrere operative Projekte und hier ein besonders interessantes. Rheinmetall kündigte an, 51 % eines kroatischen Unternehmens zu übernehmen. Das Zielunternehmen entwickelt unbemannte Systeme für militärische Anwendungen. Es geht um umbenannte Militärfahrzeuge und die Phantasie sollte zumindest anzeigen können, dass es auf den Schlachtfeldern hier durchaus in den modernen Auseinandersetzungen Bedarf geben wird.

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Rheinmetall: Die Aktie ist angeblich unterbewertet

Die Bewertung der Aktie unterscheidet sich deutlich zwischen Marktpreis und Analystentabellen. Der Durchschnitt der Analystenhäuser führt in ihren Modellen ein durchschnittliches Kursziel von 2127,25 Euro. Diese Tabellen zeigen daraus ein rechnerisches Potenzial von 29 % gegenüber aktuellen Kursständen, wenn denn das Mittel der Schätzungen als wichtige Indikation gelten darf.

Die Schätzungen sind auch deshalb so hoch, weil die Rüstungsprogramme auf internationaler Ebene hier mehr Erlöse vermuten lassen. Die NATO-Staaten starteten in den vergangenen Jahren neue Beschaffungsprogramme für militärische Ausrüstung. Bis zum Jahr 2035 müssen die Partnerländer jeweils 5 % ihrer jährlichen BIP pro Jahr ausgeben, um die eigenen Rüstungsvorgaben einzuhalten. Davon wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch die Rheinmetall profitieren.

Zusätzlich liefen zuletzt Gespräche über technologische Projekte außerhalb klassischer Waffensysteme. In einem Entwicklungsprojekt arbeitet Rheinmetall mit Partnern an Anwendungen im Bereich Weltraumtechnik. Deutschland (als vermutlicher Zielpartner einer möglichen Kooperation zwischen Rheinmetall und OHB) möchte hier bis zu 35 Mrd. Euro ausgeben.

Am 11. März gibt es also viel zu erzählen. Die Märkte träumen derweil noch etwas vor sich hin.

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