Am Markt schwankt das Bild. Rheinmetall notiert bei 1.677,50 Euro und legte damit zuletzt erneut einen kleinen Abwärtsschwung hin. Dabei steht auf Wochensicht ein Minus von -3,6 %. Die Zone um 1.700 Euro gilt als relevante Schwelle. Erst Kurse oberhalb von 1.750 Euro würden mehrere charttechnische Indikatoren klar verbessern, so notiert etwa die 200-Tage-Linie aktuell bei 1.741 Euro. Trotz der jüngsten Korrektur bleiben zahlreiche Analysehäuser bei ambitionierten Zielmarken. Bernstein nennt 2.050 Euro. Der Durchschnitt der Schätzungen bewegt sich bei rund 2.120 Euro.

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Rheinmetall: Die Geschäfte möchte wohl niemand bewerten

Spannend ist und bleibt die Ignoranz der Börsen. Operativ liefert der Konzern hingegen eine Vielzahl neuer Aufträge. Im Mittelpunkt steht die Ausstattung der Bundeswehr mit Loitering Munition. Rheinmetall übernimmt eine Rolle bei der Bereitstellung dieser Drohnensysteme, die über längere Zeit im Zielgebiet verbleiben und per Datenlink gesteuert werden. Die erste Tranche umfasst mehrere tausend Einheiten. Perspektivisch steht eine fünfstellige Stückzahl im Raum. Ein Schwerpunkt liegt auf der Brigade Litauen.

Hinzu kommt ein Auftrag für das Aufklärungsfahrzeug Luchs 2. Rheinmetall liefert 274 CT 025 Türme mit 25 Millimeter Maschinenkanone sowie Simulatoren. Das Volumen bewegt sich im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Dies sind nur Beispiele für die Akquisetätigkeit. Das Ganze bettet sich ein in ein Auftragsvolumen am Gesamtmarkt, das wächst. Die EU möchte ab 2026 im Sommer daran arbeiten, autonom die Verteidigung zu organisieren. Dies wird am Ende ein Billionen-Geschäft. Gerade mit dem Ausbruch des Militärschlages von Israel und den USA auf den Iran am Wochenende wird dies noch einmal in den Fokus rücken. Wenig verwunderlich werden die Analysten wohl von den immensen Kurszielen nicht abrücken. Insofern ist aus deren Sicht die Aktie sicher noch erhebliches Potenzial allein in den kommenden Wochen möglich.

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