Rheinmetall hat heute wieder einen minimalen Aufschlag geschafft. Es ging um rund 0,48 % aufwärts, die Aktie ist mit 1682 Euro indes noch immer stark enttäuschend. Es fehlen noch immer einige Cent, um zumindest die Marken GD100 und GD200 zu überwinden. Zuletzt waren gute Nachrichten vom Markt einfach weggedrückt worden. Während Analysten noch immer von Kursen in Höhe von 2.120 Euro ausgehen, bleiben die Börsen ruhig.

Rheinmetall: Die guten Nachrichten treiben derzeit nichts

Zur Erinnerung: Die EU-Kommission genehmigte die Übernahme von Naval Vessels Lürssen und Blohm+Voss. Damit sichert sich Rheinmetall vier Werftstandorte in Norddeutschland. Die Freigabe erfolgte am 18. Februar, nachdem die Vereinbarung bereits im September 2025 geschlossen worden war. Ein Kaufpreis wurde nicht veröffentlicht. Das ging an den Börsen vorbei.

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Am selben Tag erhielt der Konzern grünes Licht aus Italien. In Domusnovas auf Sardinien investiert Rheinmetall rund 50 Millionen Euro in den Ausbau der Munitionsproduktion. Geplant ist die Herstellung von Sprengstoff und gelenkter Munition in größerem Umfang für NATO-Staaten.

Dazu kommen konkrete Bestellungen. Für das Aufklärungsfahrzeug Luchs 2 meldete Rheinmetall einen Auftrag im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. 274 CT-025-Türme inklusive Maschinenkanone sowie Simulatoren stehen auf der Liste. Die Auslieferung startet ab 2029. Zudem orderte die schwedische Marine acht Seasnake-30-Systeme für Combat Boat 90. Das erste Auftragsvolumen beträgt rund 63 Millionen Euro. Lieferung des ersten Systems ist für Februar 2028 geplant.

Im Bereich Drohnentechnologie sicherte sich Rheinmetall eine Rolle bei der Lieferung von Loitering Munition für die Bundeswehr. Tausende Systeme sollen in einer ersten Tranche ausgeliefert werden, insgesamt steht eine fünfstellige Stückzahl im Raum. Ein Schwerpunkt liegt auf der Brigade Litauen.

An der Börse fiel der Kurs dennoch wieder unter die Marke von 1.700 Euro. Ziel sind mindestens 1.850 Euro, um von dort aus wieder in Richtung von 2.000 Euro wandern zu können. Die Börsen wissen dies zwar aktuell noch nicht, aber Analysten sind überzeugt.

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