Eigentlich läuft es für den Düsseldorfer Rüstungsriesen Rheinmetall wie am Schnürchen: Die Auftragsbücher sind mit fast 64 Milliarden Euro so prall gefüllt wie nie zuvor, und der Konzern hat sich zum unverzichtbaren Rückgrat der deutschen Verteidigung aufgeschwungen. Doch ausgerechnet beim Prestigeobjekt Skyranger 30 gibt es jetzt Sand im Getriebe. Der hochmoderne Flugabwehrpanzer, der die Bundeswehr im Kampf gegen Drohnen in eine neue Ära führen sollte, lässt auf sich warten. Für Rheinmetall ist das mehr als nur ein logistisches Problem – es ist ein Kratzer am Image des Problemlösers der Nation.

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Das Boxer-Dilemma der Düsseldorfer

Die Gründe für die Verzögerung liegen tief in der komplexen Lieferkette. Rheinmetall kämpft nicht nur mit der technischen Integration des Skyranger-Turms, sondern auch mit der Verfügbarkeit der Trägerfahrzeuge. Da das System auf dem „Boxer“ thronen soll und es genau hier bei der Zulieferung klemmt, steht die Produktion vorerst still. Es ist eine paradoxe Situation: Der Konzern liefert zwar am laufenden Band Munition und andere Waffensysteme aus, doch bei der mobilen Flugabwehr hinkt man dem eigenen Zeitplan nun um rund 18 Monate hinterher. Die ersten einsatzbereiten Systeme werden wohl erst 2028 auf dem Hof der Bundeswehr stehen.

Zwischen Rekordgewinnen und Realitätsdruck

Trotz dieser Verzögerung bleibt Rheinmetall das Kraftzentrum der Branche. Der Umsatz soll bis Ende 2026 auf stolze 14 Milliarden Euro klettern, angetrieben durch den massiven Ausbau der Munitionsproduktion. Während die Aktie zuletzt zwar etwas Federn lassen musste, investiert der Konzern massiv in neue Fabriken wie die Mega-Anlage in Unterlüß. Der Skyranger bleibt dabei ein zentraler Baustein der globalen Strategie, da auch Partner wie die Niederlande und Dänemark sehnsüchtig auf die Technik warten. Für Rheinmetall gilt jetzt: Die gewaltigen Erwartungen der Politik müssen in fertiges Metall auf der Straße verwandelt werden.

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