Rheinmetall: Sofort-Meldung!
Mehr als 15 % Verlust im laufenden Monat und ein gebrochener charttechnischer Support dominieren derzeit das Bild bei Rheinmetall. Die Aktie war bis zuletzt in einer extrem schwachen Verfassung und im Abwärtstrend. Der Markt interessierte sich nicht für die stabile operative Entwicklung und gefüllte Auftragsbücher mit über 63 Mrd. Euro Volumen per 31.12.2025.
Gestern schaffte der Titel einen kleinen Befreiungsschlag und konnte sich um rund 1,2 % aufwärts schieben. Die Aktie ist wieder über 1.400 Euro wert. Das reicht indes noch nicht.
Rheinmetall: Das ist kaum zu erklären
Der Unterschied zwischen Kursentwicklung und Fundamentaldaten steht dabei seit Wochen schon im Fokus. Immer wieder werden neue Kooperationen und Projekte vermeldet, z. B. Gespräche mit OHB und Airbus über Satellitenprogramme oder Aktivitäten im Munitionsbereich.
Dafür investiert Rheinmetall in den Ausbau seiner Produktionskapazitäten. Am Standort Unterlüß wurde eine Erweiterung im Umfang von rund 500 Millionen Euro umgesetzt, die seit dem zweiten Quartal 2025 die gesamte Wertschöpfungskette abdeckt. Analysten gehen davon aus, dass die Nachfrage die verfügbaren Kapazitäten in der Hochlaufphase 2025 und 2026 übersteigen könnte. Dies war vielleicht einer der Gründe für den massiven Absturz der vergangenen Wochen:
Die Märkte Angst davor, dass Rheinmetall nicht liefern kann.
Zudem gilt ein wesentlicher Teil der positiven Nachrichten als bereits im Kurs eingepreist. Ohne neue Großaufträge oder zusätzliche politische Impulse fehlt aktuell der Auslöser für eine nachhaltige Aufwärtsbewegung, meinen einige Stimmen.
Angesichts der Aufträge über mehr als 60 Mrd. Euro zieht jedoch wohl eher das Argument der Sorgen wegen der fehlenden Kapazitäten. Aufträge gibt es auch künftig mehr als genug:
Die EU-Kommission stellt jetzt 1,5 Milliarden Euro zur Stärkung der europäischen Verteidigungsindustrie bereit. Mehr als 700 Millionen Euro sind für Bereiche wie Drohnenabwehr, Raketen und Munition vorgesehen. Rheinmetall zählt zu den potenziellen Empfängern dieser Mittel, konkrete Auftragsvergaben stehen jedoch noch aus.
All solche Nachrichten verblassen also wegen der Nachrichtenlage. Die Aktie ist insgesamt aber unterbewertet, meinen die Analysten weiterhin. Die Notierungen haben beträchtliche Kursziele vor Augen.
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