Rheinmetall steht an den Börsen vor großen Herausforderungen. Die Notierungen sind am Montag nach der sehr schwachen zurückliegenden Woche um rund 0,9 % gestiegen. Immerhin: Der Kurs erreichte damit 1390,75 Euro, befindet sich allerdings in einem sehr starken (formalen) Abwärtstrend. Die Analysten sehen ganz andere Ziele. Unverändert jedenfalls ist trotz einiger Abschläge die Tendenz: Über 2.050 Euro sollen es nach dem Durchschnitt werden.

Rheinmetall: Wettbewerber hatte zusätzlich verärgert

Einen Grund hatte die jüngste Schwäche dennoch. Ein neuer Wettbewerber könnte die bislang außergewöhnlich hohen Margen im Munitionsgeschäft von Rheinmetall unter Druck setzen. Genau davor warnen Analysten der mwb Wertpapierhandelsbank und verweisen auf eine Veränderung im Marktumfeld. Die bisherige Situation war geprägt von einer stark steigenden Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot. Dies war ein Umfeld, das hohe Preise und entsprechend hohe Gewinne begünstigte.

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Diese Ausgangslage könnte sich nun verändern. Das Bundeskartellamt hat grünes Licht für ein Joint Venture zwischen Diehl und dem norwegischen Rüstungsspezialisten Nammo gegeben. Damit entsteht ein neuer, schlagkräftiger Anbieter, der gezielt Marktanteile im Munitionssegment angreifen könnte. Zwar gelten die Markteintrittsbarrieren weiterhin als hoch, doch sie sind offenbar nicht unüberwindbar.

Die mögliche Folge: zunehmender Preisdruck. Ein neuer Anbieter könnte versuchen, sich über aggressive Preisstrategien im Markt zu positionieren. Für Rheinmetall würde das bedeuten, dass die bislang außergewöhnlich hohen Margen nicht mehr in gleichem Maße haltbar sind. Die Diskussion verschiebt sich damit von der reinen Nachfrage hin zur tatsächlichen Profitabilität pro Einheit.

Die Aktie, die über Monate hinweg von einem Hoch zum nächsten eilte, hat zuletzt deutlich an Dynamik verloren. Charttechnisch rückt insbesondere die Marke von 1.500 Euro in den Fokus, die aktuell als zentrale Schwelle für die kurzfristige Entwicklung gilt. Bewegungen darunter verstärkten die Sorge vor dem bestehenden Abwärtstrend.

Und dennoch bleiben die Hoffnungen: Die Düsseldorfer sind wie oben geschildert bei Analysten bestens aufgestellt.

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