Schwache Börsenbewertungen meldete zuletzt das Rüstungsunternehmen Renk. Am Dienstag nun ging es etwas aufwärts. 0,75 % Plus bringen das Papier auf ein Niveau von 56,76 Euro. Noch ist damit der Aufwärtstrend formal betrachtet allerdings nicht erreicht. Dies ist insofern schade, meinen die meisten Beobachter, als die jüngst veröffentlichten Zahlen zur wirtschaftlichen Entwicklung wiederum recht gut gewesen sind.

Der Augsburger Antriebsspezialist Renk hatte für das Geschäftsjahr 2025 neue Bestmarken gemeldet. Umsatz, Ergebnis und Auftragsbestand legten deutlich zu und unterstreichen die starke Position des Unternehmens als Zulieferer für militärische Antriebssysteme.

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Der Konzernumsatz stieg im vergangenen Jahr um rund 20 % auf 1,37 Milliarden Euro. Parallel dazu erhöhte sich das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) um 22 % auf 230 Millionen Euro und erreichte damit den oberen Rand der zuvor ausgegebenen Prognose.

Renk: Die Börsen lieben diese Prognose offenbar nicht

Ein wesentlicher Treiber der Entwicklung war das Geschäft mit Antriebssystemen für militärische Fahrzeuge. In diesem Segment wuchs der Umsatz zuletzt um nahezu 25 %. Hintergrund sind steigende Verteidigungsbudgets in Europa sowie zahlreiche Beschaffungsprogramme für gepanzerte Fahrzeuge.

Besonders deutlich wird die aktuelle Nachfrageentwicklung beim Blick auf den Auftragsbestand. Zum Jahresende lag das Backlog bei rund 6,7 Milliarden Euro und damit auf einem neuen Rekordniveau. Dieser Wert entspricht einem Vielfachen des Jahresumsatzes und sorgt für eine hohe Auslastung der Produktionskapazitäten über mehrere Jahre hinweg.

Auch die Aktionäre sollen von der Geschäftsentwicklung profitieren. Das Unternehmen plant eine Dividendenerhöhung um 38 % auf 0,58 Euro je Aktie.

Nach der Veröffentlichung der Zahlen richtete sich der Blick der Investoren jedoch schnell auf den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr. Für 2026 erwartet Renk einen Umsatz von mehr als 1,5 Milliarden Euro sowie ein bereinigtes EBIT zwischen 255 und 285 Millionen Euro.

Der Mittelwert dieser Prognose lag leicht unter den zuvor im Markt kursierenden Erwartungen. Zusätzlich enthält der Ausblick einen Unsicherheitsfaktor: Rund 80 bis 100 Millionen Euro an geplanten Umsätzen hängen von Exportgenehmigungen ab.

Analysten wiederum sind hier dennoch positiv eingestellt. Der Aktie trauen sie ein Kursziel von gleich über 68 Euro zu!

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