Es schien heute, am Montag, bei der Renk nur noch darum zu gehen, die Unterstützungen bei 50 Euro zu verteidigen. Die Aktie wurde immer schwächer. Grund ist die Konstellation im Iran, die insgesamt Unsicherheiten produziert. Nun ist die Aktie am Nachmittag bis dato um fast genau 1 % wieder gestiegen und erreicht nun einen Kurs von 52,40 Euro. Sie ist noch immer nicht im Aufwärtstrend (9 % Abstand zum GD100 und mehr als 17 % Distanz zur 200-Tage-Linie), aber sie stürzt zumindest nicht ab.

Renk ist schon seit Monaten relativ schwach, nachdem die Aktie bis weit in das Jahr 2025 hinein deutlich gestiegen war. Der Rüstunsboom hatte viel Kapital angezogen.

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Investoren, die früh positioniert waren, realisieren ihre Erträge, während gleichzeitig technische Faktoren den Verkaufsdruck verstärken. In Kombination mit einem insgesamt nervöseren Marktumfeld durch Zinsunsicherheiten und die politischen Spannungen entstand eine sich selbst verstärkende Korrekturbewegung, die auch charttechnische Marken unter Druck setzt.

Renk: An sich gut aufgestellt im Rüstungsboom

Dabei bleibt die operative Ausgangslage stabil. Renk ist als Zulieferer für militärische Antriebstechnik strategisch in einer Schlüsselposition. Das Unternehmen liefert unter anderem Getriebesysteme für Kampfpanzer wie den Leopard 2 sowie Komponenten für Marineanwendungen. Der Trend steigender Verteidigungsausgaben sorgt weiterhin für eine hohe Nachfrage nach diesen Produkten.

Ein Blick auf die Kennzahlen unterstreicht diese Entwicklung, die Zahlen selbst wurden jüngst präsentiert: Der Auftragsbestand erreichte zuletzt mit 6,68 Milliarden Euro ein Rekordniveau. Für das laufende Jahr erwartet das Management einen Umsatz von über 1,5 Milliarden Euro sowie ein bereinigtes EBIT zwischen 255 und 285 Millionen Euro. Parallel dazu investiert das Unternehmen rund 500 Millionen Euro in den Ausbau seiner Produktionskapazitäten, unter anderem in Augsburg, Michigan und Polen.

Diese Investitionen zielen darauf ab, die steigende Nachfrage nachhaltig bedienen zu können und gleichzeitig politische Abhängigkeiten zu reduzieren. So soll etwa die Produktion in den USA dazu beitragen, mögliche Exportrestriktionen künftig besser zu umgehen. Renk America könnte zum großen GameChanger werden. Analysten scheinen dies ebenfalls so einzuschätzen. Es gibt herausragende Kursziele.

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