Die Aktie des Augsburger Antriebsspezialisten Renk hat zuletzt deutlich an Boden verloren und notiert weit unter ihrem Rekordhoch. Nach einer ereignisarmen Phase steht nun jedoch eine Woche bevor, die den Kursverlauf maßgeblich beeinflussen könnte. Ab Dienstag startet das Management eine intensive Kommunikationsrunde mit Investoren, die in einem wichtigen Zwischenbericht gipfelt. Kann das Unternehmen das Vertrauen der Anleger zurückgewinnen?

  • Kursentwicklung: Wochenverlust von 8,71 % auf 54,28 Euro.
  • Roadshows: Termine in Madrid, Mailand und Frankfurt ab dem 3. Februar.
  • Schlüsseltermin: Pre-Close Call am 5. Februar mit ersten Indikationen für 2025.
  • Langfristtrend: Trotz Korrektur liegt der Titel auf 12-Monats-Sicht 125 % im Plus.

Kommunikations-Offensive startet

Nachdem der Kurs zuletzt unter die psychologisch wichtige Marke von 60 Euro rutschte und am Freitag bei 54,28 Euro aus dem Handel ging, warten Marktteilnehmer dringend auf Impulse. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von fast 89 Euro beträgt inzwischen rund 39 Prozent, was die aktuelle Verunsicherung widerspiegelt. In dieser charttechnisch angeschlagenen Situation – der Kurs notiert mittlerweile auch unter dem 200-Tage-Durchschnitt – kommt der anstehende Finanzkalender gerade recht.

Ab dem 3. Februar präsentiert sich Renk auf der Oddo BHF Roadshow in Madrid, gefolgt von Terminen in Mailand und beim DZ Bank Defense Day in Frankfurt am 4. Februar. Diese direkten Gespräche mit institutionellen Investoren bieten dem Management die Gelegenheit, die Strategie zu erläutern und gegen die jüngste Kursschwäche zu argumentieren.

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Der Pre-Close Call als Richtungsweiser

Das wichtigste Ereignis der Woche findet jedoch am Donnerstag, den 5. Februar, statt. Im sogenannten Pre-Close Call wird das Unternehmen erste Einblicke in den Geschäftsverlauf des abgelaufenen Jahres 2025 gewähren. Analysten nutzen diesen Termin traditionell, um ihre Modelle vor der endgültigen Zahlenveröffentlichung zu justieren.

Sollte das Management hier positive Signale bezüglich der Auftragslage oder der Profitabilität senden, könnte dies der Aktie den nötigen Halt geben. Das MDAX-Unternehmen, bekannt für Panzergetriebe und Marineantriebe, muss beweisen, dass die operative Entwicklung die langfristig starke Performance von über 125 Prozent auf Jahressicht weiterhin rechtfertigt.

Sektor bleibt aktiv

Das Umfeld für die Verteidigungsindustrie ist weiterhin dynamisch. Steigende Verteidigungsbudgets in Europa und geopolitische Spannungen bilden nach wie vor den Rahmen für das Geschäft, auch wenn jüngste Ereignisse wie der Börsengang des tschechischen Konkurrenten CSG zeigen, dass der Sektor zunehmend breiter wird. Investoren vergleichen die Bewertungen nun genauer, was den Druck auf einzelne Titel erhöhen kann.

Der Fokus der Anleger dürfte sich nun voll auf den 5. Februar richten. Die dort kommunizierten Tendenzen werden die Erwartungshaltung bis zur Veröffentlichung der vollständigen Jahresergebnisse am 5. März definieren. Gelingt es Renk, in dieser Woche die Zweifel an der kurzfristigen Dynamik auszuräumen, könnte der jüngste Abwärtstrend gestoppt werden.

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