Kurz vor der wichtigen Bilanzvorlage am 5. März sendet der Augsburger Panzergetriebe-Hersteller positive Signale über den großen Teich. Die US-Tochter meldet nicht nur volle Auftragsbücher, sondern plant auch eine massive Standorterweiterung. Ist das der nötige Rückenwind für den Aktienkurs, der zuletzt deutlich unter seinem Rekordhoch notierte?

US-Geschäft läuft unter Volllast

Die amerikanische Tochtergesellschaft RENK America hat Verträge im Gesamtvolumen von über 50 Millionen US-Dollar finalisiert. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Instandhaltung kritischer Plattformen sowie der Lieferung von Ersatzteilen für Panzermotoren (AVDS). Laut Unternehmensangaben läuft die Produktion am Standort Muskegon, Michigan, bereits unter Volllast, um die anhaltende Nachfrage der US-Streitkräfte und ihrer Verbündeten zu bedienen.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Renk?

Um diesen Bedarf langfristig zu decken, investiert der Konzern kräftig in die Infrastruktur vor Ort. Bis 2030 sollen rund 150 Millionen US-Dollar in den Standort Michigan fließen, aufgeteilt in Sachanlagen sowie Forschung und Entwicklung. Diese Expansion soll bis zu 270 neue Arbeitsplätze schaffen und unterstreicht die strategische Bedeutung des US-Marktes für die globalen Wachstumsziele des Unternehmens.

Blick auf die Zahlen

Diese operativen Erfolge bilden die Kulisse für den 5. März 2026. Dann präsentiert Renk die finalen Zahlen für das Geschäftsjahr 2025. Nach einem starken Neunmonats-Ergebnis und einem Rekord-Auftragsbestand von zuletzt 6,4 Milliarden Euro rechnen Marktbeobachter fest mit der Bestätigung der Jahresprognose. Der Vorstand hatte Umsätze von über 1,3 Milliarden Euro und ein bereinigtes EBIT zwischen 210 und 235 Millionen Euro in Aussicht gestellt.

Aktie sucht Stabilität

An der Börse zeigt sich ein geteiltes Bild. Zwar verzeichnet das Papier seit Jahresanfang ein Plus von gut 7 Prozent, doch der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von fast 89 Euro ist mit rund 33 Prozent weiterhin beträchtlich. Gestern schloss die Aktie bei 59,18 Euro und notiert damit knapp über ihrem 50-Tage-Durchschnitt. Die kommenden Geschäftszahlen müssen nun belegen, dass die fundamentale Entwicklung die Bewertung stützen kann.

Langfristig bleibt der Fahrplan ambitioniert: Das Management strebt bis 2030 einen organischen Konzernumsatz von rund 3 Milliarden Euro an, wobei das Verteidigungsgeschäft etwa 90 Prozent ausmachen soll. Die anstehende Bilanzpressekonferenz wird zeigen, ob die Profitabilität mit diesem Wachstumstempo Schritt halten kann.

Renk-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Renk-Analyse vom 24. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Renk-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Renk-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 24. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Renk: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...