Renk-Aktie: Keine Ahnung!
Während viele beim Namen Renk zuerst an gewaltige Getriebe „Made in Germany“ denken, zeigt die US-Tochter Renk America zum Jahresauftakt 2026, wo die wahre Goldgrube liegt. Es geht nicht mehr nur um den Verkauf neuer Hardware, sondern um das Lebenselixier der modernen Kriegsführung: Service, Support und Ersatzteile. Mit neuen Aufträgen im Wert von über 50 Millionen US-Dollar zementiert das Unternehmen seinen Status als unverzichtbarer Partner der US-Armee und ihrer globalen Verbündeten.
Ein zweistufiger Angriffsplan für die Wartung
Die neuen Verträge sind strategisch klug aufgeteilt. Da ist zum einen ein 25-Millionen-Dollar-Paket, das wie eine „Feuerwehr-Einheit“ fungiert: Hier geht es um die blitzschnelle Instandsetzung und Modernisierung von Fahrzeugflotten im Ausland. In einer Welt, in der Einsatzbereitschaft oft über Nacht gefordert ist, liefert Renk genau die Geschwindigkeit, die Militärs schätzen.
Der zweite Teil ist der eigentliche Langstreckenläufer: Ein Vertrag über bis zu 75,5 Millionen US-Dollar, der auf fünf Jahre ausgelegt ist. Hier übernimmt Renk das komplette Programmmanagement und schickt seine Ingenieure weltweit dorthin, wo es brennt. Ob AVDS-Motoren oder die HMPT-Getriebe des legendären Bradley-Schützenpanzers – die Techniker von Renk sorgen dafür, dass das Equipment einsatzbereit bleibt.
Was das für die Renk-Aktie und die Strategie bedeutet
Für den Mutterkonzern in Augsburg sind das exzellente Nachrichten. Das Service- und Aftermarket-Geschäft ist das „Filetstück“ der Bilanz, da es deutlich höhere Margen abwirft als die Erstauslieferung von Neugeräten. Es schafft eine berechenbare, über Jahre fließende Einnahmequelle, die weniger anfällig für kurzfristige politische Schwankungen ist. Zudem beweist der Erfolg von Renk America, dass die Integration des ehemals von L3Harris übernommenen Antriebsgeschäfts voll aufgegangen ist.
Renk hat sich damit endgültig vom reinen Komponentenlieferanten zum integralen Systembetreuer für die US-Streitkräfte transformiert. In der aktuellen geopolitischen Lage, in der bestehendes Gerät massiv beansprucht wird, sitzt Renk an einer Schlüsselstelle der Wertschöpfungskette.
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