Beim Panzergetriebe-Spezialisten RENK herrscht Paradoxie. Während das Unternehmen Millionen-Aufträge aus den USA feiert und massive Investitionen plant, befindet sich die Aktie im roten Terrain. Im Januar 2026 rutschte der Kurs massiv ab. Analysten fürchten trotz glänzender Zahlen eine Überbewertung. Charttechnisch droht eine gefährliche Schulter-Kopf-Schulter-Formation, die das Papier im schlimmsten Fall Richtung 30 Euro drücken könnte. Diese Gefahr ist durchaus real.

US-Großauftrag verpufft wirkungslos

Mitte Januar sicherte sich die Tochter RENK America einen Fünfjahresvertrag mit der U.S. Army. Das Volumen: bis zu 75,5 Millionen Dollar für die Unterstützung von Systemen wie dem Bradley-Panzer. Doch an der Börse blieb der Befreiungsschlag aus. Das Papier sank zeitweise unter die psychologisch wichtige 60-Euro-Marke. Es scheint, als hätten Anleger ihren Fokus längst von Einzelaufträgen auf eine allgemeine Sättigung des Rüstungssektors verschoben.

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Milliarden-Investition in die Zukunft

Parallel dazu setzt RENK auf den Standort Deutschland. Bis 2028 sollen 325 Millionen Euro in Digitalisierung und neue Antriebssysteme fließen. Mit der Initiative „Made for Germany“ will CEO Alexander Sagel (54) die Führung bei autonomen Militärplattformen sichern. Doch diese langfristige Story überzeugt skeptische Investoren derzeit kaum. Viele Anleger fürchten kurzfristigen massiven  Margendruck durch die hohen Investitionskosten.

Kostendisziplin gegen den Abwärtstrend

Trotz schwieriger Rahmenbedingungen durch Zölle und Exportbeschränkungen hält das Management an der EBIT-Prognose von bis zu 235 Millionen Euro fest. Die Marge bleibt mit 18,5 Prozent stabil. Operativ läuft die Maschine wie geschmiert, doch der Markt honoriert dies nicht. Charttechnisch arbeitende Analysten warnen hier ganz klar: solange der Ausbruch über die 200-Tage-Linie ausbleibt, bleibt die Aktie eine gefährliche Zone für Anleger.

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