Die Aktien von Redcare Pharmacy durchlaufen eine turbulente Phase an der Börse. Nachdem enttäuschende Nachrichten der Konkurrenz den Kurs zuletzt auf ein neues Jahrestief drückten, meldeten sich die Käufer nun zurück. Doch angesichts der anhaltenden Sektorschwäche bleibt die Lage fragil, und Anleger beobachten genau, ob es sich hierbei um eine nachhaltige Bodenbildung oder nur um eine kurze technische Erholung handelt.

Sorgen im Online-Apotheken-Sektor

Der jüngste Abwärtsdruck auf die Redcare-Papiere ist eng mit der Stimmung im gesamten Branchenumfeld verknüpft. Auslöser für die Verkaufswelle waren vor allem negative Nachrichten der direkten Wettbewerber. Sowohl DocMorris als auch der schwedische Marktführer Apotea lieferten Daten, die Investoren verunsicherten.

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Besonders die Zahlen von Apotea wogen schwer: Mit einer EBIT-Marge von lediglich 1,3 Prozent im vierten Quartal verfehlte das Unternehmen die eigene Prognose von 3,0 Prozent deutlich. Dieser Margendruck bei der Konkurrenz schürte am Markt die Sorge, dass das gesamte Geschäftsmodell der Online-Apotheken derzeit unter schwierigen Rahmenbedingungen leidet. In der Folge geriet auch die Bewertung von Redcare Pharmacy unter die Räder.

Charttechnik: Kampf um die 60-Euro-Marke

Die fundamentale Skepsis führte zu einer technisch kritischen Situation. Der Kurs rutschte unter die psychologisch und charttechnisch wichtige Unterstützung bei 60 Euro. Dies löste zunächst weitere Verkäufe aus, die den Aktienkurs am 21. Januar auf ein neues 52-Wochen-Tief bei 59,40 Euro drückten.

Genau an diesem Punkt setzte jedoch eine Gegenbewegung ein. Aus einer technisch überverkauften Situation heraus nutzten Marktteilnehmer das niedrige Niveau für den Wiedereinstieg. Der Aktie gelang es, die Verluste einzudämmen und sich wieder über die kritische Marke zu schieben. Aktuell notiert das Papier bei 60,15 Euro und verteidigt damit knapp das zurückeroberte Terrain.

Fazit

Trotz der jüngsten Erholung bleibt das übergeordnete Bild angespannt. Mit einem Kursverlust von rund 51 Prozent auf Sicht von zwölf Monaten dominiert weiterhin der Abwärtstrend. Für eine echte Trendwende muss die Aktie nun beweisen, dass sie sich trotz der schlechten Nachrichten aus dem Sektor dauerhaft oberhalb der jüngsten Tiefststände stabilisieren kann.

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