Red Cat Holdings hat sich innerhalb kürzester Zeit von einem Entwicklungsunternehmen zu einem Serienlieferanten für das US-Militär entwickelt. Mit vorläufigen Umsatzzahlen für das Geschäftsjahr 2025, die ein explosionsartiges Wachstum zeigen, rückt der Drohnenhersteller in den Fokus der Verteidigungsbranche. Am 27. Februar steht ein wichtiger Termin an.

Umsatzsprung von fast 2.000 Prozent

Am 13. Januar 2026 veröffentlichte Red Cat vorläufige, ungeprüfte Umsatzzahlen für das vierte Quartal 2025. Die Erlöse werden zwischen 24,0 und 26,5 Millionen US-Dollar erwartet – ein Anstieg von rund 1.842 Prozent gegenüber den 1,3 Millionen Dollar im Vorjahresquartal.

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Für das Gesamtjahr 2025 rechnet das Unternehmen mit Umsätzen zwischen 38,0 und 41,0 Millionen Dollar. Das entspricht einem Plus von etwa 153 Prozent im Vergleich zu den 15,6 Millionen Dollar aus 2024.

Verantwortlich für diese Entwicklung ist vor allem ein Auftrag der US-Armee. Red Cats Drohne "Black Widow" wurde für das Short Range Reconnaissance (SRR) Programm Tranche 2 ausgewählt. Der Produktionsvertrag, erstmals im Juli 2025 unterzeichnet und im Oktober erweitert, hat ein Volumen von rund 35 Millionen Dollar. Das Unternehmen befindet sich in der Phase der Limited Rate Production (LRIP) – der Übergang von der Prototypenentwicklung zur tatsächlichen Auslieferung hat begonnen.

Innovation Day als Blick in die Zukunft

Am 27. Februar 2026 lädt Red Cat zu einem Innovation Day in West Palm Beach, Florida. Von 9:30 bis 14:30 Uhr Ortszeit präsentiert das Management Unternehmensupdates, die Produktstrategie und Marktchancen. Besonderes Augenmerk liegt auf Live-Demonstrationen der maritimen Sparte Blue Ops, die unbemannte Wasserfahrzeuge entwickelt.

Die Veranstaltung richtet sich ausschließlich an institutionelle Investoren und Analysten auf Einladung. Sie dürfte Aufschluss darüber geben, wie Red Cat sein Wachstum verstetigen und die Produktpalette erweitern will.

Liquidität vorhanden, Profitabilität noch nicht

Per 30. September 2025 verfügte Red Cat über liquide Mittel und Forderungen von etwa 212,5 Millionen Dollar. Diese finanzielle Basis ermöglicht die Erfüllung der Army-Aufträge und Investitionen in den Ausbau der Produktionskapazitäten.

Allerdings verzeichnete das Unternehmen in den ersten neun Monaten 2025 einen Nettoverlust von 52,4 Millionen Dollar. Trotz des Umsatzsprungs bleibt Profitabilität damit ein mittelfristiges Ziel.

Red Cat hat seine Fertigungsflächen für die Tochtergesellschaften Teal Drones (Utah) und FlightWave Aerospace (Kalifornien) verdoppelt. Parallel dazu wird die maritime Sparte Blue Ops ausgebaut.

Der Innovation Day am 27. Februar wird zeigen, ob Red Cat das aktuelle Momentum in eine dauerhafte Marktposition im Verteidigungssektor übersetzen kann. Die Zahlen belegen: Der Übergang vom Entwickler zum Serienproduzenten ist vollzogen.

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