Reckitt Aktie: Sonderdividende fließt
Reckitt Benckiser schließt die aktuelle Phase seiner Kapitalrückführung ab. Heute beginnen die Auszahlungen der Sonderdividende an die Inhaber von ADR-Papieren. Dies markiert den vorläufigen Abschluss einer umfassenden Portfolioumstellung, mit der der Konzern die Erlöse aus dem Verkauf des "Essential Home"-Geschäfts an seine Aktionäre weitergibt.
Abschluss des Milliardenprogramms
Die aktuelle Ausschüttung ist Teil eines rund 1,6 Milliarden Pfund schweren Kapitalrückführungsprogramms. Die Sonderdividende wurde auf 235 Pence pro bestehender Stammaktie festgesetzt. Während die Aktionäre im Londoner Register ihre Zahlungen bereits am 20. Februar erhielten, startete der Verteilungsprozess für ADR-Halter am heutigen Freitag.
Finanziert wurde die Maßnahme durch den Verkauf der Sparte "Essential Home" an die Investmentfirma Advent International. Die Transaktion, die Ende 2025 abgeschlossen wurde, bewertete den Geschäftsbereich mit rund 4,8 Milliarden US-Dollar. Reckitt behielt im Zuge des Deals eine Minderheitsbeteiligung von 30 Prozent, um die operativen Abläufe in den Kernbereichen Gesundheit und Hygiene zu straffen.
Kursentwicklung und Marktreaktion
Nach der Ausschüttung an die Stammaktionäre und einer Aktienzusammenlegung im Verhältnis 24 zu 25 Anfang Februar zeigten sich die Handelsvolumina stabil. Gestern verzeichnete der Titel im Londoner Handel einen leichten Rückgang um 0,1 Prozent auf rund 6.338 Pence. Bereits am Vortag war der Kurs um 0,7 Prozent gesunken.
Die Marktstimmung bleibt ausgeglichen, da Investoren die langfristigen Auswirkungen der Desinvestition auf künftige Erträge abwägen. Wird der Konzern die Profitabilität nach der Portfolio-Bereinigung nachhaltig steigern können? Erste Analysten zeigten sich bereits optimistisch und stuften die Aktie Anfang des Monats auf „Kaufen“ hoch, wobei sie auf die Robustheit des Kernportfolios verwiesen. Dennoch spiegelt der jüngste Handel eine generelle Zurückhaltung im Basiskonsumgütersektor vor den anstehenden Berichterstattungen wider.
Blick auf die Jahreszahlen
Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf die Finanzergebnisse für das Gesamtjahr 2025. Laut Unternehmenskalender wird Reckitt den Jahresbericht am 5. März 2026 veröffentlichen.
Anleger erwarten dabei konkrete Prognosen für die Umsatzziele und Gewinnmargen des Jahres 2026 in der neuen Unternehmensstruktur. Der kommende Bericht soll Klarheit darüber verschaffen, wie sich der Verkauf der Haushaltssparte auf die operativen Margen auswirkt und welche Fortschritte das Effizienzprogramm „Fuel for Growth“ macht. Dieses zielt darauf ab, das bereinigte Betriebsergebnis stärker als das Nettoumsatzwachstum zu steigern.
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