Reckitt Benckiser Aktie: Fokus Kostensenkung
Reckitt Benckiser setzt verstärkt auf eine Verschlankung der Konzernstrukturen. Auf der heutigen Fachkonferenz in New York präsentierte das Management eine „einfachere und schärfere“ Ausrichtung. Im Mittelpunkt stehen dabei deutliche Kostensenkungen und die Integration künstlicher Intelligenz in die Betriebsabläufe.
Kostenziele und KI-Einsatz
Finanzchefin Shannon Eisenhardt konkretisierte die Ziele für die operative Effizienz. Bis Ende 2027 strebt das Unternehmen eine Verbesserung der Fixkostenbasis um 300 Basispunkte an. Die operativen Gemeinkosten sollen auf 19 % des Nettoumsatzes sinken. Zum Halbjahr 2025 lag dieser Wert noch bei 20 %. Laut Eisenhardt befindet sich der Konzern bei der Umsetzung dieser Pläne auf Kurs.
Wesentliche Treiber für die Effizienzsteigerung sollen Shared Services und der Einsatz generativer KI sein. Wie kann moderne Technologie dabei helfen, die Verwaltungsausgaben nachhaltig zu senken? Reckitt setzt hierbei auf eine stärkere Automatisierung interner Prozesse, um die angestrebten Margenziele zu erreichen.
Portfolio im Umbau
Neben der Kostenseite bereinigt Reckitt Benckiser sein Portfolio. Das Unternehmen hat zwei Segmente als Nicht-Kerngeschäft identifiziert. Während der Bereich „Essential Home“ bereits veräußert wurde und nun unter dem Namen Vestasy firmiert, bleibt die Zukunft des Ernährungsgeschäfts Mead Johnson weiterhin offen. Der Konzern prüft hier verschiedene strategische Optionen.
Nach der Portfoliobereinigung konzentriert sich Reckitt auf ein Kerngeschäft, das einen Nettoumsatz von circa 10 Milliarden Pfund generiert. Die heutige Präsentation diente der Bestätigung dieses Kurses, ohne neue Finanzdaten zu veröffentlichen. Das Augenmerk liegt in den kommenden Monaten auf der operativen Umsetzung der Sparmaßnahmen und einer Entscheidung bezüglich Mead Johnson.
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