Realty Income Aktie: Divergente Signale
Ein Analyst dreht bei Realty Income den Daumen nach unten – während große Investoren ganz unterschiedliche Wege einschlagen. Genau diese Mischung aus Vorsicht und Zuversicht macht die Lage spannend. Geht es hier um ein kurzfristiges Störgeräusch oder um einen echten Stimmungswechsel?
Abstufung trifft auf schwaches Marktumfeld
Gestern hat Wall Street Zen die Bewertung für Realty Income von „Hold“ auf „Sell“ gesenkt. In der Breite bleibt das Analystenbild dennoch eher abwartend: 5 Kaufempfehlungen stehen 10 „Hold“-Voten und nur 1 „Sell“ gegenüber. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 63,21 US-Dollar – also nur begrenzt über dem aktuellen Niveau.
Die Herabstufung fiel zudem in eine allgemein schwache Börsensitzung. Am Dienstag standen die großen Indizes unter Druck, ausgelöst durch Sorgen über KI-bedingte Umbrüche im Software-Sektor. Realty Income ist zwar ein Immobilienwert, doch an solchen Tagen färbt die Risikoaversion oft auch auf defensivere Segmente ab.
Institutionelle Anleger: Verkauf hier, Zukauf dort
Aktuelle Meldungen zeigen ein uneinheitliches Bild bei den großen Adressen:
- Principal Financial Group reduzierte im dritten Quartal die Position um 42.913 Aktien (minus 2,0%) und hielt danach rund 2,13 Mio. Aktien.
- Jones Financial Companies ging den Gegenweg und stockte um 164.839 Aktien auf – ein Plus von 16,8% auf insgesamt etwa 1,15 Mio. Aktien.
- Insgesamt halten institutionelle Investoren 70,81% der Anteile. Profis dominieren damit weiterhin die Eigentümerstruktur.
Unterm Strich: Es gibt derzeit keinen einheitlichen „Großinvestoren-Konsens“ – vielmehr laufen parallel Gewinnmitnahmen und gezielte Aufstockungen.
Dividende bleibt der Anker
Operativ liefert der REIT weiterhin das, wofür viele ihn halten: planbare Ausschüttungen. Bestätigt ist eine monatliche Dividende von 0,27 US-Dollar je Aktie, die nächste Zahlung ist für den 13. Februar angekündigt. Auf aktueller Basis entspricht das laut Quelltext einer annualisierten Rendite von rund 5,4%.
Auch die jüngsten Quartalszahlen (veröffentlicht am 3. November 2025) fielen solide aus: EPS 1,08 US-Dollar nach erwarteten 1,07 US-Dollar, dazu 1,47 Mrd. US-Dollar Umsatz und +10,5% Wachstum gegenüber dem Vorjahr.
Zum Kursbild nur so viel: Der Schlusskurs lag gestern bei 61,11 US-Dollar und damit nur knapp unter dem 52-Wochen-Hoch.
Am 13. Februar rückt damit vor allem die nächste Dividendenzahlung in den Fokus – während Anleger parallel beobachten, ob der „Sell“-Impuls bei den Analysten weitere Nachahmer findet oder im breiten „Hold“-Lager steckenbleibt.
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