Am kommenden Dienstag, dem 31. März, laufen bei Realty Income zwei bedeutende Ereignisse zusammen: Der milliardenschwere Joint-Venture-Deal mit Apollo Global Management soll planmäßig abgeschlossen werden — und gleichzeitig ist dieser Tag der Stichtag für die nächste Dividendenausschüttung. Das gibt dem Termin ungewöhnliches Gewicht.

Das Apollo-Geschäft im Detail

Mitte März hatten Realty Income und Apollo die Transaktion angekündigt: Apollo-verwaltete Fonds erwerben für eine Milliarde US-Dollar einen 49-prozentigen Anteil an einem neu gegründeten Joint Venture. Das Portfolio umfasst rund 500 Einzelhandelsimmobilien mit langfristigen Nettomietverträgen, generiert etwa 140 Millionen Dollar annualisierte Basismiete und weist eine gewichtete durchschnittliche Restlaufzeit von 9,1 Jahren auf.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Realty Income?

Für Realty Income ist die Struktur des Deals besonders attraktiv: Die Ratingagenturen behandeln das eingebrachte Kapital als dauerhaftes Eigenkapital — was die Kapitalkosten im Vergleich zu einer klassischen Aktienemission senken soll. Ab Jahr sieben kann Realty Income die Apollo-Beteiligung zurückkaufen, wobei die Rendite für Apollo auf 6,875 Prozent IRR gedeckelt ist.

Solide Zahlen, schwieriges Umfeld

Operativ steht das Unternehmen auf festem Fundament. Im vierten Quartal 2025 übertraf der Umsatz von 1,49 Milliarden Dollar die Analystenerwartungen, die Belegungsquote lag bei 98,9 Prozent. Für das Gesamtjahr 2025 meldete Realty Income einen Umsatz von 5,75 Milliarden Dollar — ein Plus von neun Prozent gegenüber dem Vorjahr. Trotz um fast zwölf Prozent gestiegener Zinskosten kletterte der Nettogewinn um 23 Prozent.

Das makroökonomische Umfeld belastet den Kurs dennoch spürbar. Die US-Notenbank signalisiert für 2026 nur noch eine einzige Zinssenkung, voraussichtlich erst im September. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen liegt bei rund 4,28 Prozent — ein Niveau, das den gesamten Net-Lease-REIT-Sektor unter Druck setzt. Die Leerverkäufer haben ihre Positionen in den vergangenen zwölf Monaten um mehr als 60 Prozent ausgebaut; aktuell sind 4,85 Prozent des handelbaren Streubesitzes leerverkauft.

Dividende zum gleichen Stichtag

Zum 31. März hat Realty Income zudem eine Dividendenerhöhung auf 0,2705 Dollar je Aktie für den monatlichen Ausschüttungszyklus beschlossen, zahlbar am 15. April 2026. Aktionäre, die am Stichtag investiert sind, profitieren damit sowohl vom Abschluss des Apollo-Deals als auch von der erhöhten Ausschüttung — zwei Katalysatoren an einem einzigen Tag.

Realty Income-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Realty Income-Analyse vom 27. März liefert die Antwort:

Die neusten Realty Income-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Realty Income-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 27. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Realty Income: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...