Die Puma Aktie bleibt zum Jahresauftakt 2026 ein Spielball von M&A-Spekulationen. Während der Sportartikelhersteller operativ in einer tiefgreifenden Restrukturierung steckt, treibt die Hoffnung auf einen Ausstieg des Großaktionärs Artemis den Kurs. Anleger stellen sich die Frage: Greift ein Konkurrent aus Asien zu oder platzt die Übernahmefantasie an den Preisvorstellungen?

  • Großaktionär: Artemis (Kering-Familie) hält rund 29 Prozent der Anteile.
  • Bewertung: Aktueller Kurs bei 22,05 Euro.
  • Potenzielle Käufer: Spekulationen drehen sich um Anta Sports, Li Ning und Asics.

Preisvorstellungen blockieren Deal

Seit September halten sich hartnäckig Gerüchte, dass sich Artemis von seinem Paket trennen will. Doch ein schneller Verkauf scheitert bislang offenbar am Preis. Laut Medienberichten ist der Großaktionär nicht bereit, zu den aktuellen Bewertungen zu verkaufen. Zwar hat sich die Aktie mit einem Plus von gut 42 Prozent deutlich vom 52-Wochen-Tief bei 15,48 Euro gelöst, notiert aber auf Jahressicht immer noch fast 49 Prozent im Minus.

Analysten der DZ Bank brachten zuletzt ein mögliches Szenario ins Spiel, bei dem der chinesische Riese Anta Sports ein Angebot um die 27,50 Euro vorlegen könnte. Das entspräche einer Prämie von rund 25 Prozent auf das aktuelle Niveau. Solche Aufschläge gelten in Marktkreisen als notwendig, um Artemis an den Verhandlungstisch zu bringen.

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Harter Sanierungskurs läuft

Ohne die Übernahmefantasie wäre der Blick auf die fundamentalen Daten ernüchternd. CEO Arthur Hoeld treibt einen schmerzhaften Turnaround voran. Er räumte offen ein, dass die Marke an Strahlkraft verloren hat und zu stark bei Massenhändlern statt im Premium-Segment vertreten ist.

Um das Ruder herumzureißen, setzt das Management den Rotstift an:
* Stellenabbau: Bis Ende 2026 fallen 900 Jobs in der Zentrale weg.
* Liquidität: Ein Brückenkredit über 500 Millionen Euro sowie aufgestockte Kreditlinien sichern die Finanzierung der Reorganisation.

Der Fahrplan sieht 2025 als Übergangsjahr, bevor 2026 wieder Momentum aufgebaut werden soll. Dass die Aktie trotz der operativen Schwäche – zuletzt verfehlte Puma die Umsatzerwartungen – stabil notiert, liegt auch am technischen Bild. Der RSI von 73,2 deutet kurzfristig sogar auf eine leichte Überhitzung hin, getrieben durch die M&A-Hoffnungen.

Am 26. Februar 2026 legt Puma die nächsten Quartalszahlen vor. Bis dahin dürfte der Kurs primär davon abhängen, ob sich die Gerüchte um Anta Sports oder andere Interessenten konkretisieren oder als heiße Luft erweisen.

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